Die Nekropolen von Diokaisareia
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Die an den südlichen Ausläufern des Taurus gelegenen Ruinen in dem modernen Ort Uzuncaburc gehören zum hellenistischen Heiligtum des Zeus-Olbios und zur antiken Stadt Diokaisareia. Die beeindruckend gut erhaltene Architektur spiegelt die wechselvolle Geschichte dieses antiken Ortes wider: Das extraurbane Heiligtum war in hellenistischer Zeit das Machtzentrum eines ausgedehnten Tempelstaates, in der frühen Kaiserzeit entstand um das Heiligtum eine Stadt, die bis in das 7. Jahrhundert n.Chr. blühte. Eine Dokumentation aller Oberflächenbefunde sowie detaillierte Bauaufnahmen wurden in den Jahren 2001-2006 von einer internationalen Forschergruppe aus Archäologen, Bauforschern, und Historikern durchgeführt. Mit der Reihe werden einzelne Materialgruppen und Gebäudekomplexe vorgelegt. Damit bietet sie einen wesentlichen Beitrag zur antiken Siedlungsgeschichte Kleinasiens und zur Entwicklung antiker Architektur vom Hellenismus bis in die Spätantike.
Im Umfeld des antiken Diokaisareia im Rauhen Kilikien (Türkei) lassen sich fünf Nekropolen feststellen, die vorwiegend an wichtigen Zufahrtsstraßen der Polis liegen. Die etwa 750 aufgenommenen Gräber und Grabanlagen sind typologisch in Sarkophage, Felsgräber und Grabbauten zu unterteilen. Anhand der in den Inschriften genannten Berufsnennungen lässt sich zumindest im Ansatz ein Bild des städtischen Lebens rekonstruieren. Während nur wenige Gräber aus der Zeit vor der Stadtgründung im 1. Jh. n. Chr. datieren, wurde der Großteil in der römischen Kaiserzeit und in frühbyzantinischer Zeit angelegt.
Im Umfeld des antiken Diokaisareia im Rauhen Kilikien (Türkei) lassen sich fünf Nekropolen feststellen, die vorwiegend an wichtigen Zufahrtsstraßen der Polis liegen. Die etwa 750 aufgenommenen Gräber und Grabanlagen sind typologisch in Sarkophage, Felsgräber und Grabbauten zu unterteilen. Anhand der in den Inschriften genannten Berufsnennungen lässt sich zumindest im Ansatz ein Bild des städtischen Lebens rekonstruieren. Während nur wenige Gräber aus der Zeit vor der Stadtgründung im 1. Jh. n. Chr. datieren, wurde der Großteil in der römischen Kaiserzeit und in frühbyzantinischer Zeit angelegt.
Johannes Christian Linnemann, Universität Rostock.
| Erscheint lt. Verlag | 18.6.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Diokaisareia in Kilikien ; 3 |
| Zusatzinfo | 240 col. ill.5 Faltkarten |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 250 x 345 mm |
| Gewicht | 2706 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Archäologie |
| Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Altertum / Antike | |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Schlagworte | burial • DIK3 • Diokaisareia • Diokaisareia (Kilikien); Archäologie • Diokaisareia; Olba; Rough Cilicia; Necropolis; Burial • Grab • Linnemann • Necropolis • Nekropole • Nekropolen • Olba • Raues Kilikien • Rough Cilicia • Siedlungsgeschichte |
| ISBN-10 | 3-11-025735-1 / 3110257351 |
| ISBN-13 | 978-3-11-025735-9 / 9783110257359 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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