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Leib und Leben (eBook)

Bioethische Erkundungen zur Leiblichkeit des Menschen
eBook Download: PDF
2010 | 1. Auflage
230 Seiten
Vandenhoeck und Ruprecht (Verlag)
978-3-647-62412-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Leib und Leben -  Ulrich H.J. Körtner
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Sorge um Leib und Leben - so nennen wir bezeichnenderweise unsere Sorge um uns selbst, unsere physische Existenz und unsere Person. Die Sorge um Leib und Leben ist in besonderer Weise die Aufgabe der Medizin und der Pflege. Leiblichkeit gehört zu den Schlüsselbegriffen heutiger medizin- und pflegeethischer Debatten. Eine Bioethik, die sich an den Einsichten einer Phänomenologie der Leiblichkeit orientiert, steht allerdings vor nicht geringen Begründungsproblemen, haben doch die klassischen Vertreter einer Leibphänomenologie die besondere Stellung des menschlichen Leibes als erkenntnistheoretisches und ontologisches Problem betrachtet, nicht aber als eine Frage der Ethik. Mit den angesprochenen Begründungsproblemen setzt sich das vorliegende Buch auseinander. Seine bioethischen Erkundungen zur Leiblichkeit des Menschen befassen sich mit der Geburtlichkeit des Menschen, mit Krankheit, Alter und Tod. Es geht in diesem Buch weniger um materialethische Einzelfragen als um fundamentalethische und anthropologische Grundfragen heutiger Bioethik, die hier aus einem theologischen Blickwinkel diskutiert werden.

Dr. Dr. h.c. mult. Ulrich H.J. Körtner ist Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Univerisität Wien und Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien.

Dr. Dr. h.c. mult. Ulrich H.J. Körtner ist Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Univerisität Wien und Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien.

Cover 1
Title Page 4
Copyright 
5 
Table of Contents 
6 
Body 
10 
Vorwort 10
Einleitung: Leibhaftig leben – leibhaftig sterben 12
1 Ethik und Phänomenologie der Leiblichkeit 18
1.1 Phänomenologie und Theologie der Leiblichkeit 18
1.2 Übersetzungsprobleme 23
1.3 Die Vielfalt der Vernunft 28
1.4 Leibliche Vernunft 29
1.5 Offene Fragen 33
1.6 Leibliche Vernunft und Verantwortungsethik 39
2 Leiblichkeit und Geburtlichkeit der Person 45
2.1 Philosophie und Theologie der Person 45
2.1.1 Menschen, Engel und Computer 45
2.1.2 Unterschiedliche Personbegriffe 47
2.1.3 Personalität und Moralität 48
2.2 Mensch und Person 49
2.2.1 Zur Geschichte des Personbegriffs 49
2.2.2 Normativer und deskriptiver Personbegriff 52
2.2.3 Die Koextension von „Mensch“ und „Person“ 54
2.3 Causa sui? 57
2.3.1 Unbedingte Freiheit? 57
2.3.2 Bedingte Freiheit und schlechthinnige Abhängigkeit 59
2.3.3 Zugeeignete Freiheit 60
2.4 Geburtlichkeit und Geschichtlichkeit 61
2.4.1 In Geschichten verstrickt 61
2.4.2 Transzendentalität der Geburtlichkeit? 64
2.4.3 Ganz Ohr sein 69
2.4.4 Geboren- und Gezeugtsein 72
2.5 Unbestimmtheit des Anfangs 74
2.5.1 Der Lebensbeginn in biblischer Sicht 74
2.5.2 Anfang und Ursprung 78
3 Phänomenologie der Geschöpflichkeit 82
3.1 Empfänglichkeit 82
3.2 Wachen und Schlafen 83
3.3 Lebensvollzüge und Lebensführung 86
3.4 Eschatologische Geschöpflichkeit 90
4 Leibsorge und Seelsorge 92
4.1 Krankheit, Kultur und Religion 92
4.2 Spiritual Care 94
4.3 Begriffliche Unschärfen 96
4.4 Spiritualität, Religiosität und Religion 97
4.5 Die Ambivalenz von Religion und Spiritualität 103
4.6 Ein erweiterter Begriff von Spiritualität in Medizin und Pflege 105
4.7 Spiritualität und ethische Kompetenz in der Krankenhausseelsorge 108
5 Mit Krankheit leben 115
5.1 Die Konstruktion von Gesundheit und Krankheit 115
5.2 Krankheit, Schmerz und Leiden 120
5.3 Krankheit und Erzählung 122
5.4 Krankheit und Religion 124
5.5 Die fortschreitende Medikalisierung des Lebens 126
5.6 Utopischer Gesundheitsbegriff und mythisches Ganzheitsideal 129
5.7 Ethik des Krankseins 133
6 Krankheit und Marginalisierung 135
6.1 Der Marginalisierungsbegriff im Kontext der Medizin 135
6.2 Die Marginalisierung des Patienten 136
6.3 Marginalisierte Patientengruppen 141
6.4 Soziale Marginalisierung 145
6.5 Gerechtigkeit im Gesundheitswesen 148
7 Personsein im Wachkoma 151
7.1 Subjekt – Mensch – Person 151
7.2 Autonomie – Selbstbestimmung – Souveränität 154
7.3 Wachkomapatienten als Subjekte ernst nehmen 155
8 Leiblichkeit und Verlust im Alter 159
8.1 Verluste im Alter 159
8.2 Gelingendes Altern – gelingendes Leben? 162
8.3 Abschied und Trauer 166
8.4 Coping und Kompensation 172
8.5 Resignation und Gelassenheit 175
8.6 Glaube, Liebe, Hoffnung 180
9 Leib und Leichnam 184
9.1 Tod und Tabu 184
9.2 Körper und Leib 185
9.3 Pietät und Nächstenliebe 188
9.4 Ein theologischer Blick auf die „Körperwelten“ 193
9.5 Zur Kritik der Idee des natürlichen Todes 198
10 Epilog: Ethik und Anthropologie 205
Literatur 208
Register 224
1 Namen 224
2 Sachen 228

Erscheint lt. Verlag 28.4.2010
Reihe/Serie Arbeiten zur Pastoraltheologie, Liturgik und Hymnologie
Arbeiten zur Pastoraltheologie, Liturgik und Hymnologie
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte Krankheit • Leib • Seelsorge
ISBN-10 3-647-62412-8 / 3647624128
ISBN-13 978-3-647-62412-9 / 9783647624129
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