Staatsbürgerschaft und Nation (eBook)
379 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-35155-1 (ISBN)
Dr. Regula Argast ist Wissenschaftliche Assistentin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich.
Dr. Regula Argast ist Wissenschaftliche Assistentin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich.
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Table of Contents 6
Body 12
Vorwort 10
Einleitung 12
I. Analytische Kategorien und Forschungspositionen 30
1. »Staatsbürgerschaft«, »Schweizer Bürgerrecht« und »Nationalität« 30
2. Erklärungsansätze zum historischen Wandel von Staatsbürgerschaft 35
3. Der schweizerische Bundesstaat und das Schweizer Bürgerrecht im Rahmen liberaler Gouvernementalität 47
II. Longue durée: Das schweizerische Kantons- und Gemeindebürgerrecht vom Ancien Régime bis ins 20. Jahrhundert 62
1. Das Gemeindebürgerrecht als »pièce de résistance«gegen Kantone und Bund 63
2. Die Verschränkung des Gemeindebürgerrechts mit dem Kantonsbürgerrecht 68
3. Traditionelle Kriterien des bürgerrechtlichen Ein- und Ausschlusses 71
III. Nation – ein neues Kriterium des bürgerrechtlichen Ein- und Ausschlusses 80
1. Nation als vorgestellte und politische Gemeinschaft 80
2. Geschlechterdualismus, allgemeine Männerwehrpflicht und Nation 86
3. Judenfeindschaft, Antisemitismus und Nation 89
4. Soziale Schicht und Nation 91
5. Die »Erfindung des Ausländers« 93
6. Vorstellungen von der schweizerischen Nation: Entwicklungslinien im 19. Jahrhundert 95
IV. Das Schweizer Bürgerrechtund die Schweizer, 1848–1874 104
1. Unitarische Staatsbürgerschaft 104
2. Föderalistische Staatsangehörigkeit 111
3. Bundesstaatsrecht und Schweizer Bürgerrecht 115
4. Das »Heimatlosengesetz« von 1850 118
5. Das »ius sanguinis« im Ländervergleich –Ausdruck einer ethnisch-kulturellen Nation? 124
6. Bürger zweiter Klasse 130
7. »Unsichere Staatsbürgerinnen«: Das Bürgerrecht von Schweizer Frauen 131
8. Von der »verpassten« zur »erzwungenen« Emanzipationder Schweizer Juden 137
9. Schweizer Katholiken zwischen rechtlicher Gleichstellung und Kulturkampf 142
10. Soziale Grenzen der Rechtsgleichheit 145
11. Heimatlose und Nicht-Sesshafte nach der Zwangseinbürgerung: Das Beispiel Einsiedeln 147
12. Fazit: Von der »unvollständigen« zur»korporativen Bürgergesellschaft« 151
V. Das Schweizer Bürgerrecht und die Ausländer I:Kontrolle und Integrationsversuche 1874–1914 156
1. Das Schweizer Bürgerrecht in der Bundesverfassung von 1874 156
2. Das Bundesgesetz von 1876: Wider Konflikte mit dem Ausland 161
3. Zürich als Schrittmacherin einer neuen Bürgerrechtspolitikdes Bundes 165
4. Das Postulat Curti im Jahr 1898 175
5. Erleichterte Einbürgerung von Ausländern? Die Haltung der Kantone 179
6. Carl Alfred Schmid: »Unsere Fremdenfrage« 183
7. Das kantonale »ius soli« im Bundesgesetz von 1903 186
8. Feinere Netze: Neue Befugnisse für den Bundesrat 195
9. Das Sprechen über Ausländer: Ein Diskursmuster formiert sich 201
10. Wiedereinbürgerungen ehemaliger Schweizerinnen und der Widerstand der Gemeinden 206
11. Liberalisierungsversuche vor dem Ersten Weltkrieg 209
12. Das diskursive Ereignis der »Ausländerfrage« 1910/1911 218
VI. Bürger machen: Das Basler Kantons- und Gemeindebürgerrecht 1833–1914 228
1. Basel in einer Zeit raschen Wandels 229
2. Der Topos von der notwendigen Zunahme der Basler Bürger 233
3. Im Zeichen der Liberalisierung: Das basel-städtische Bürgerrechtsgesetz im Längsschnitt 238
4. Der Instanzenweg im Basler Einbürgerungsverfahren 245
5. Das Bürgerrecht von Jüdinnen und Juden: Exklusion und unvollendete Integration 247
6. Der Schutz des bürgerlichen Armenguts 251
7. Wiedereinbürgerungen von Frauen 254
8. Leumund, Ruf und Lebenswandel 255
9. Die Einbürgerung von Italienerinnen und Italienern zu Beginn des 20. Jahrhunderts 259
10. Erfolg und Grenzen der Liberalisierung 262
VII. Das Schweizer Bürgerrecht und die Ausländer II: Von der Integration zur Abwehr 1914–1933 264
1. Der Aufstieg der »neuen Rechten« und die Suche nachder »nationalen Identität« seit 1900 265
2. »Überfremdung«: Vom Begriff zum Diskurs 270
3. Nationalismus, Rassismus und schweizerische Heterogenität 279
4. 1917 – Jahr des Umbruchs 282
5. Das Bürgerrecht im Dienst der »Überfremdungsbekämpfung« 292
6. Die Erhöhung der Wohnsitzfrist im Jahr 1920 293
7. »Überfremdungsbekämpfung« von unten: Die erste »Ausländerinitiative« 300
8. Die Ethnisierung des Schweizer Bürgerrechts 302
9. »Der Jude« als »Supernumerarius« 305
10. »Massnahmen gegen die Überfremdung«: Das verwässerte »ius soli« von 1928 308
11. Das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassungder Ausländer von 1931 315
12. Der Erste Weltkrieg als große Zäsur? 320
Schluss 324
Abkürzungen 337
Quellen- und Literaturverzeichnis 338
A. Ungedruckte Quellen 338
B. Gedruckte Quellen 339
C. Literatur 349
Register 364
Personenregister 364
Sachregister 367
| Erscheint lt. Verlag | 21.11.2007 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. | Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Neuzeit (bis 1918) |
| Schlagworte | Bürgerrechte • Rechtsgeschichte • Schweiz / Neuere Geschichte |
| ISBN-10 | 3-647-35155-5 / 3647351555 |
| ISBN-13 | 978-3-647-35155-1 / 9783647351551 |
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