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Berufswahl und Bewährung (eBook)

Fallrekonstruktionen zu den Motivlagen von Studierenden der Sozialen Arbeit
eBook Download: PDF
2012
261 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-94155-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Berufswahl und Bewährung - Silke Müller Hermann
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Silke Müller-Hermann geht der Frage nach, über welche Motivlagen Personen verfügen, die sich für einen Beruf der Sozialen Arbeit entscheiden. Hintergrund des Erkenntnisinteresses ist die professionstheoretisch begründete Einschätzung, dass es sich bei der Sozialen Arbeit um eine höchst anspruchsvolle Tätigkeit handelt, die zugleich weder mit einem herausragenden Berufsprestige, noch mit einer hohen monetären Entlohnung verbunden ist. Die Autorin zeigt anhand von Fallrekonstruktionen auf der Basis vielfältigen Datenmaterials, welche bewussten und unbewussten Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche mit der beruflichen Tätigkeit verbunden werden und inwiefern diese biographisch begründet sind. Aus einer religionssoziologischen Perspektive wird der Zusammenhang zwischen Berufswahl und (struktureller) Religiosität beleuchtet.  

Dr. Silke Müller-Hermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel.

Dr. Silke Müller-Hermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel.

Inhalt 5
1 Einleitung 8
2 Die Soziale Arbeit als Berufsfeld 10
2.1 Die Berufsgeschichte 10
2.2 Charakterisierungen der Sozialen Arbeit aus professionstheoretischer Perspektive 16
2.3 Fazit und weiterführende Hypothesen 20
3 Das Erkenntnisinteresse der Untersuchung 24
3.1 Explikation der Forschungsfrage 24
3.2 Der Forschungsstand 25
3.3 Fazit 31
4 Eigener Ansatz 33
4.1 Hypothetische Konstruktion unterschiedlicher Motivlagen 33
4.1.1 Eine neurotische Disposition, die mit den Anforderungen der Berufspraxis harmoniert 35
4.1.2 Ethische Überzeugungen als mögliche Grundlage der Studienfach-beziehungsweise Berufswahl 36
4.1.3 Eine altruistische Grundhaltung als Basis der Entscheidung für die Soziale Arbeit 38
4.1.4 Andere Gründe, aus denen die Soziale Arbeit attraktiv erscheint 40
4.1.5 Fazit 41
4.2 Soziale Arbeit als Möglichkeit der Bewährung? 42
4.2.1 Oevermanns Strukturmodell von Religiosität 42
4.2.2 Anschlussüberlegungen und Ausweitung der Fragestellung 45
5 Darlegungen der verwendeten Methode und Angaben zu dem der Analyse zugrundeliegenden Datenmaterial 48
6 Die Fallanalysen8 51
6.1 Der Fall Thomas Lucente 51
6.1.1 Lebenslauf und Motivationsdarlegung 52
6.1.2 Interviews aus dem Studienverlauf 70
6.1.3 Zusammenfassung 88
6.2 Der Fall Regula Baumann 91
6.2.1 Biographische Daten 91
6.2.2 Lebenslauf und Motivationsdarlegung 94
6.2.3 Interviews aus dem Studienverlauf 108
6.2.4 Zusammenfassung 114
6.3 Der Fall Pawel Borowski 116
6.3.1 Biographische Daten 117
6.3.2 Interview im ersten Studiensemester 124
6.3.3 Die Motivationsdarlegung 135
6.3.4 Weitere Interviews aus dem Studienverlauf 137
6.3.5 Zusammenfassung 141
6.4 Der Fall Eva Brilleaux 142
6.4.1 Interview im ersten Studiensemester 143
6.4.2 Interview im fünften Studiensemester 155
6.4.3 Auszüge aus zwei Leistungsnachweisen 158
6.4.4 Zusammenfassung 162
6.5 Der Fall Martin Linke 165
6.5.1 Biographische Daten 165
6.5.2 Ausgewählte Interviewsequenzen 168
6.5.3 Zusammenfassung 193
7 Ergebnis der Fallanalysen: Welche Motivlagen lassen sich nachweisen? 198
8 Rückbezug der Untersuchungsergebnisse auf die Ausgangsüberlegungen 205
8.1 Hoher Anspruch vs. niedriges Einkommen und geringes Prestige 205
8.2 Kontrastierung der Ergebnisse mit den hypothetischen Motivlagen 206
9 Die Soziale Arbeit als Bewährungsfeld 210
9.1 Regula Baumann – „Einander helfen und anleiten“ 210
9.2 Pawel Borowski – „In Bescheidenheit helfen und Leid lindern“ 211
9.1 Thomas Lucente – „Im Dienste der Gerechtigkeit Benachteiligten helfen“ 213
9.4 Martin Linke – „Kreativität und Qualität“ 214
9.5 Frau Brilleaux – „Aufmerksamkeit erregen, Anerkennung und Wertschätzung finden“ 215
9.6 Fazit und Anschluss an die religionssoziologische Theoriebildung 217
10 Die rekonstruierten Motivstrukturen im Lichte professioneller Standards und des Konzeptes eines professionellen Habitus der Sozialen Arbeit 220
10.1 Vorbemerkungen 220
10.2 Die Beurteilungsfolie: Das Konzept eines professionellen Habitus der Sozialen Arbeit 221
10.3 Beurteilung der rekonstruierten Motivlagen 224
10.3.1 Thomas Lucente: Gerechtigkeit als Studienmotiv und Zentralwert der Sozialen Arbeit und das Problem von Hilfe und Kontroll 224
10.3.2 Regula Baumann: Die Unterstützung von Bildungsprozessen und das Problem der Eingrenzung der eigenen Zuständigkeit 228
10.3.3 Pawel Borowski: Diagnostische Kompetenz, Orientierung am Einzelfall und ein Konflikt zwischen professionellen Standards und institutionellenVorschriften 230
10.3.4 Eva Brilleaux: Befriedigung eigener Bedürfnisse und das Problem der Differenzierung von diffusen und spezifischen Beziehungsanteilen in derBerufspraxis 231
10.3.5 Martin Linke: Beförderung von Bildungsprozessen und persönliche Authentizität 233
10.4 Folgerungen 235
11 Hypothese im Anschluss an die Analyse des Datenmaterials: Eine Disposition für Krisen bearbeitende Berufe? 238
12 Zusammenfassung und Ausblick 240
12.1 Zusammenfassung der zentralen Untersuchungsergebnisse 240
12.2 Ausblick und Forschungsbedarf 244
Literatur 247

Erscheint lt. Verlag 23.8.2012
Zusatzinfo 261 S.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Objektive Hermeneutik • Profession • Religiosität
ISBN-10 3-531-94155-0 / 3531941550
ISBN-13 978-3-531-94155-4 / 9783531941554
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