Das Dienstfräulein auf dem Bahnhof (eBook)
274 Seiten
Franz Steiner Verlag
978-3-515-09962-2 (ISBN)
Astrid Mignon Kirchhof studierte Geschichts- und Kulturwissenschaften sowie Amerikanistik in Berlin und Sydney. Sie wurde 2008 an der Technischen Universität Berlin promoviert.
Seit 2010 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt Universität Berlin und leitet dort ein Projekt zur Naturschutz- und Umweltgeschichte in beiden deutschen Staaten nach 1945.
Forschungsschwerpunkte: Naturschutz- und Umweltgeschichte in der DDR, Bundesrepublik und Australien, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Stadt- und Urbanisierungsgeschichte, Geschichte des Nationalsozialismus, Migrationsgeschichte, protestantische Wohlfahrtsgeschichte.
Inhalt 6
Vorwort 10
I. Einführung 12
1. Fragestellung 17
2. Methodisches Vorgehen 21
2.1 Das relationale Raumkonzept von Martina Löw 23
2.2 Das Merkmal „öffentlich“ 26
3. Forschungsstand 27
4. Quellenlage 36
5. Aufbau der Arbeit 38
II. „Gefährdete“ Frauen und „wandernde“ Männer: Die weltanschauliche Konzeption der Bahnhofsmission 41
1. Die Gefährdete 43
2. Der Wanderer 46
3. Gefährdete versus Wandernde – Gegenüberstellung der Stigmatisierungen 48
4. Das Hilfekonzept der Bahnhofsmissionarinnen 49
5. Zusammenfassende Betrachtung 51
III. Der öffentliche Raum am Bahnhof: Praktische Arbeit und Kooperationen der Berliner Bahnhofsmissionarinnen 53
1. Der Arbeitsplatz der Bahnhofsmissionarinnen 54
1.1 Die Bahnhöfe in Berlin: ihre Lage und ihre Viertel 55
1.2 Bahnhofsleben: die Kollegen und die Reisenden 63
2. Die Akteure am Bahnhof 66
2.1 „Begabung zur Liebe“: Die Bahnhofsmissionarin 67
2.2 Menschen unterwegs: Die Klientel der Bahnhofsmission 82
2.3 Zusammenfassende Betrachtung 93
3. „Die auf dem Bahnhof nur lose geknüpften Fäden zu festen Banden schlingen“: Die Arbeitsgebiete und Kooperationen der Berliner Bahnhofsmission 95
3.1 Die Arbeit gegen den „Mädchenhandel“ am Anhalter Bahnhof 96
3.2 Geschlechtsspezifische Bahnhofsfürsorge am Schlesischen Bahnhof in der Weimarer Republik bis 1933 111
3.3 Die Zusammenarbeit mit der weiblichen Polizei am Stettiner Bahnhof in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 124
3.4 Zusammenfassende Betrachtung 136
IV. Der öffentliche Raum der Berliner Bahnhofsmission im Gefüge von Vereinsleben und überregionaler Verbandspolitik 138
1. Die Wegbereiter bahnhofsmissionarischer Arbeit in Berlin 139
2. Der Verein Wohlfahrt der weiblichen Jugend: Motor der lokalen und überregionalen Entwicklung der Bahnhofsmission 147
2.1 Struktur, Aufgaben und Entwicklung des Trägervereins der Berliner Bahnhofsmission 148
2.2 Integrationsprozesse für Zuwanderinnen 154
2.3 Zusammenfassende Betrachtung 164
3. Die Entwick lung von der Kommission zum Dachverband der Evangelischen Deutschen Bahnhofsmission 165
4. Frauen in der Fachzentrale des Verbandes am Beispiel zweier Protagonistinnen 168
4.1 Aufbau eines bahnhofsmissionarischen Gesamtverbandes: Gertrud Müller (1864–1912) 170
4.2 Die erste Geschäftsführerin: Theodora Reineck (1874–1963) 174
4.3 Schlussfolgerungen und Einordnung der Handlungsräume von Frauen in Leitungspositionen 179
5. Mediale Öffentlichkeit: Die Öffentlichkeitsarbeit und Werbetätigkeit der Berliner Bahnhofsmission und des Dachverbandes 182
5.1 Pressearbeit und Mediengestaltung der Bahnhofsmission 184
5.2 Veranstaltungsorganisation 195
5.3 Interne Kommunikation 195
5.4 Zusammenfassende Betrachtung 203
6. Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit von Verein und Dachverband im Kaiserreich und der Weimarer Republik 204
6.1 Finanzierung des Vereins Wohlfahrt der weiblichen Jugend 205
6.2 Finanzierung des Dachverbandes 207
6.3 Verzahnte Finanzierungsstrategien 209
6.4 Zusammenfassende Betrachtung 212
V. Die Berliner Bahnhofsmission und der Dachverband zwischen Zustimmung und politischem Kalkül: Der lange Weg bis zum Ende der Arbeit am Bahnhof 1933–1939 215
1. Nach der Machtübernahme: der Wunsch zur Kooperation 217
1.1 Der Umgang mit obdachlosen Personen, mittellosen Wanderern und Prostituierten 219
1.2 Landhelferinnen- und Landhelfervermittlung 224
1.3 Das Verhältnis zur Jüdischen Bahnhofshilfe 227
2. Beharrung und Repression: die sukzessive Auflösung des Dachverbandes und der Berliner Bahnhofsmission 229
2.1 Einschränkung finanzieller Handlungsspielräume 230
2.2 Aufbau der nationalsozialistischen Bahnhofsdienste 233
2.3 Schließung der Bahnhofsmissionen 235
3. Zusammenfassende Betrachtung: Differenzierung der Perspektive durch unterschiedliche Blicke auf den Raum 237
VI. Konstitution, Erhaltung und Beschränkung öffentlicher Räume 239
Abkürzungsverzeichnis 254
Abbildungsverzeichnis 255
Quellen- und Literaturverzeichnis 257
1. Ungedruckte Quellen 257
2. Periodika 258
3. Gedruckte Quellen 259
4. Literatur 263
5. Internetseiten 275
| Erscheint lt. Verlag | 15.8.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung |
| Zusatzinfo | 22 schw.-w. Abb., 2 schw.-w. Tab. |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte |
| Schlagworte | Bahnhof • Bahnhofsmission • Dienstfräulein • Geschichte • Kirchhof |
| ISBN-10 | 3-515-09962-X / 351509962X |
| ISBN-13 | 978-3-515-09962-2 / 9783515099622 |
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