Die Shoah im Spiegel öffentlicher Konflikte in Polen
Zwischen Opfermythos und Schuldfrage (1985–2001)
Seiten
2013
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-027437-0 (ISBN)
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-027437-0 (ISBN)
Die „Europäisch-jüdischen Studien“ repräsentieren die interdisziplinär vernetzte Kompetenz des neuen „Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg“ (ZJS). Das Zentrum versammelt die wichtigsten Institutionen dieser Region, die sich mit Jüdischen Studien befassen – darunter die einschlägigen Universitäten und Einrichtungen in Berlin und Potsdam. Der interdisziplinäre Charakter der Reihe zielt insbesondere auf geschichts-, geistes- und kulturwissenschaftliche Ansätze sowie auf intellektuelle, politische und religiöse Grundfragen, die jüdisches Leben und Denken heute inspirieren und in der Vergangenheit beeinflusst haben. In den BEITRÄGEN werden exzellente Monographien und Sammelbändezum gesamten Themenspektrum Jüdischer Studien veröffentlicht. Die Reihe ist peer-reviewed. In den KONTROVERSEN werden grundlegende Debatten aufgenommen, die von zeitgenössischer und publizistischer Relevanz sind. Die Reihe ist peer-reviewed. In den EDITIONEN werden Werke herausragender jüdischer Autoren neu aufgelegt.
Die Erinnerung an die Shoah ist bis in die Gegenwart ein konfliktbehaftetes Thema in Polen. Seit Mitte der 1980er Jahre werden immer wieder öffentliche Auseinandersetzungen über den Umgang mit der nationalsozialistischen Judenvernichtung geführt. Die hier erhobenen Vorwürfe einer moralischen oder aktiven Schuld des polnischen Volkes im Zweiten Weltkrieg stehen im Widerspruch zu einem historisch gewachsenen Selbstverständnis als Helden- und Opfergemeinschaft. Die Autorin geht der Frage nach, wie die polnische Gesellschaft mit dem aufgezeigten Widerspruch umgeht und welchen Einfluss die Diskussionen auf die Meinungsbildung der Bevölkerung ausüben.
Die Erinnerung an die Shoah ist bis in die Gegenwart ein konfliktbehaftetes Thema in Polen. Seit Mitte der 1980er Jahre werden immer wieder öffentliche Auseinandersetzungen über den Umgang mit der nationalsozialistischen Judenvernichtung geführt. Die hier erhobenen Vorwürfe einer moralischen oder aktiven Schuld des polnischen Volkes im Zweiten Weltkrieg stehen im Widerspruch zu einem historisch gewachsenen Selbstverständnis als Helden- und Opfergemeinschaft. Die Autorin geht der Frage nach, wie die polnische Gesellschaft mit dem aufgezeigten Widerspruch umgeht und welchen Einfluss die Diskussionen auf die Meinungsbildung der Bevölkerung ausüben.
Stephanie Kowitz-Harms, GOLIN Wissenschaftsmanagement, Hamburg.
"Eine Debatte, die dank des Buches von Stephanie Kowitz-Harms um einen wertvollen Beitrag ergänzt wurde."
Lukasz Neca in: www.literaturkritik.de
| Erscheint lt. Verlag | 12.12.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Europäisch-jüdische Studien – Beiträge ; 4 |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 496 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► 1918 bis 1945 |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum | |
| Schlagworte | discourse • Discourse; Holocaust; Poland; Shoah • Diskurs • Holocaust • Holocaust / Shoah • Poland • Polen • Schuld • Shoah |
| ISBN-10 | 3-11-027437-X / 311027437X |
| ISBN-13 | 978-3-11-027437-0 / 9783110274370 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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