"Vernatürlichung" (eBook)
362 Seiten
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-025582-9 (ISBN)
A classical option in philosophical thought is to view the human as a naturally cultural being. This can easily run the risk of turning into reductionism. Its epistemic boundary and its practical interest still need to be carefully considered, even today. Herder and Nietzsche do so in different, but nevertheless related, ways. This book brings their ideas together for the first time. They are considered in relation to each other and compared systematically with regard to their specific interweaving of anthropology and linguistic and historical philosophy.
Andrea Christian Bertino, Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
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Andrea Christian Bertino, Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
Vorwort 6
Inhalt 10
Siglen 14
0. Einleitung 18
0.1. Ursprünge von Nietzsches Entidealisierung des Menschen bei Herder 18
0.2. Nietzsches Diskurs über Herder 19
0.3 Stand der Forschung und Ziele der Arbeit 27
0.4. Einteilung 38
1. Der Begriff und die Methodik der Vernatürlichung des Menschen 41
1.1. Verschiedene Formen der Vernatürlichung des Menschen 41
1.2. Der Begriff der Vernatürlichung der Natur und des Menschen 53
1.2.1. Nietzsche: „Entmenschung der Natur“ und „Vernatürlichung des Menschen“ 53
1.2.2. Herder: Der Mensch in der Gott-Natur 61
1.3. Gegenbewegung von Vereinfachung und Vernatürlichung als „Trieb des Geistes“ 65
1.4. Vom Nutzen und Nachteil der Naturwissenschaften für die Vernatürlichung 69
1.4.1. Herder: Religiöses Vertrauen in den Wert der Naturwissenschaften für die Philosophie 70
1.4.2. Nietzsche: Kritische Begrenzung und Erweiterung der Philosophie durch die Naturwissenschaften 72
1.5. Die moralische und moralkritische Dimension der Vernatürlichung 76
1.5.1. Nietzsche: „Entnatürlichung der Moral“ und Entmoralisierung der Natur 76
1.5.2. Herder: Die Entintellektualisierung des natürlichen moralischen Gefühls 82
1.6. Die Methodik der Vernatürlichung 89
1.6.1. Das Prinzip des Funktionalismus 90
1.6.2. Heuristik des Funktionalismus: Analogie-Bildung 98
1.6.3. Vernatürlichung zwischen Naturgeschichte und Genealogie der Semantik der Natur 118
2. Vernatürlichung und Sprachlichkeit 129
2.1. Am Ursprung der Sprache 129
2.1.1. Herder: „Besonnenheit“ und „Besinnung“ 130
2.1.2. Nietzsche: „Intellekt“ 139
2.2. Bewusstsein als Ursprung oder Ergebnis der Mitteilung 148
2.2.1. Herder: Vom Bewusstsein zur Sprache 149
2.2.2. Nietzsche: Von der Sprache zum Bewusstsein 158
2.3. Die Sprache zwischen Akustik und Musik 165
2.3.1. Herder: Die Ursprache ist mehr als Musik 166
2.3.2. Nietzsche: Die Musik der Sprache ist die Musik des Lebens 176
2.4. Der tropische Ursprung des Begriffs 187
2.4.1. Anthropologische Voraussetzungen der tropischen Genealogie des Begriffs: Semiotik des Triebes bei Herder und Nietzsche 189
2.4.2. Metaphorisierung oder Allegorisierung der Begriffe? 192
2.4.3. Die unbewusste Seite der Verbegrifflichung 200
2.4.4. Philosophie und Dichtung bei Herder und Nietzsche 215
2.5. „Der Mensch schon als Tier“: Ursprung der Sprache als Ursprung des Menschen 220
2.5.1. Herder: Die Unterscheidung zwischen Tier und Mensch durch die Sprache 221
2.5.2 Nietzsche: Die Überwindung der Anthropologie zugunsten der Typologie 224
2.6. Das Mängelwesen, das noch nicht festgestellte Tier und die Moral 227
3. Entidealisierung der Geschichte 236
3.1. Das Vergessen und die Formen des historischen Diskurses 238
3.1.1. Herder: Zwischen objektivierender Geschichtsschreibung und humanisierender Geschichtsphilosophie 240
3.1.2. Nietzsche: Narrative Geschichtsschreibung in sich entziehenden Horizonten 247
3.2. Die Leistungen der Historie für das Leben nach Nietzsche und bei Herder 253
3.2.1. Monumentalische Geschichtsphilosophie 254
3.2.2. Antiquarische Geschichtsphilosophie: Der Ursprung des Menschen 256
3.2.3. Kritischer Gebrauch der Geschichtsphilosophie: Die Gegenwart des Menschen 259
3.3. Die Erzählung vom Fortschritt 263
3.3.1. Herder: Fortschritt der Völker zum Glück 263
3.3.2. Nietzsche: Fortschritt des Einzelnen in der Selbstüberwindung 272
3.3.3. Voltaire: Zerstörerischer Skeptiker für Herder, erster freier Geist für Nietzsche 281
3.4. Das Genie als Anfang von Neuem – Kritik des Geniekults 291
3.4.1. Herder: Das Genie zwischen Naturkräften und Sittlichkeit 292
3.4.2. Nietzsche: Das Genie als Schicksal 296
3.5. Herders Ideal der Humanität und Nietzsches „andres Ideal“ 304
3.5.1. Herder: Beförderung vs. Begründung der Humanität in der Welt jenseits des Nationalismus 305
3.5.2. Nietzsche: Freisetzung des guten, antinationalistischen Europäertums in Europa: die halb-barbarische Genesung des historischen Sinns 315
4. Schluss 330
Bibliographie 335
Namensregister 353
Begriffs- und Sachregister 358
| Erscheint lt. Verlag | 29.9.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | ISSN |
| ISSN | |
| Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung | Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Allgemeines / Lexika |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Geschichte der Philosophie | |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit | |
| Schlagworte | Anthropologie • Anthropology • Friedrich • Geschichtsphilosophie • Herder • Herder, Johann Gottfried • Johann Gottfried • Nietzsche • Nietzsche, Friedrich • Philosophy of History • Philosophy of Language • Sprachphilosophie |
| ISBN-10 | 3-11-025582-0 / 3110255820 |
| ISBN-13 | 978-3-11-025582-9 / 9783110255829 |
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Größe: 2,1 MB
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