Das frühe Christentum und die Stadt
Seiten
2012
Kohlhammer (Verlag)
978-3-17-022073-7 (ISBN)
Kohlhammer (Verlag)
978-3-17-022073-7 (ISBN)
Lese- und Medienproben
'Nach den galiläischen Anfängen ist das Christentum sehr bald zu einer städtischen Religion geworden. Die antike Stadt in ihren verschiedenen Ausformungen und Konzeptionen bildet damit den primären Sinnhorizont der Entwicklung des neuen Glaubens in der hellenistisch-römischen Welt. Bereits Jesus bewegt sich nach Lukas stets in Städten. In der Apostelgeschichte finden wir städtisches Leben, Mietsinseln und sogar Anleihen bei der antiken Reiseführerliteratur. Die paulinische Mission orientiert sich an den Metropolen und Hauptverkehrsadern des römischen Imperiums. Das Christentum erscheint geradezu für die Stadt bestimmt und ist auf städtischem Boden besonders erfolgreich. Konzeptionen der Stadt, beispielsweise der Baumetaphorik, fließen schon bald in Christologie oder auch Ekklesiologie und Eschatologie ein.
Nach den galiläischen Anfängen ist das Christentum sehr bald zu einer städtischen Religion geworden. Die antike Stadt in ihren verschiedenen Ausformungen und Konzeptionen bildet damit den primären Sinnhorizont der Entwicklung des neuen Glaubens in der hellenistisch-römischen Welt. Bereits Jesus bewegt sich nach Lukas stets in Städten. In der Apostelgeschichte finden wir städtisches Leben, Mietsinseln und sogar Anleihen bei der antiken Reiseführerliteratur. Die paulinische Mission orientiert sich an den Metropolen und Hauptverkehrsadern des römischen Imperiums. Das Christentum erscheint geradezu für die Stadt bestimmt und ist auf städtischem Boden besonders erfolgreich. Konzeptionen der Stadt, beispielsweise der Baumetaphorik, fließen schon bald in Christologie oder auch Ekklesiologie und Eschatologie ein.
Nach den galiläischen Anfängen ist das Christentum sehr bald zu einer städtischen Religion geworden. Die antike Stadt in ihren verschiedenen Ausformungen und Konzeptionen bildet damit den primären Sinnhorizont der Entwicklung des neuen Glaubens in der hellenistisch-römischen Welt. Bereits Jesus bewegt sich nach Lukas stets in Städten. In der Apostelgeschichte finden wir städtisches Leben, Mietsinseln und sogar Anleihen bei der antiken Reiseführerliteratur. Die paulinische Mission orientiert sich an den Metropolen und Hauptverkehrsadern des römischen Imperiums. Das Christentum erscheint geradezu für die Stadt bestimmt und ist auf städtischem Boden besonders erfolgreich. Konzeptionen der Stadt, beispielsweise der Baumetaphorik, fließen schon bald in Christologie oder auch Ekklesiologie und Eschatologie ein.
Prof. Dr. Reinhard von Bendemann lehrt Neues Testament an der Universität Bochum. Prof. Dr. Markus Tiwald lehrt Neues Testament an der Universität Duisburg-Essen.
| Erscheint lt. Verlag | 19.4.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament ; 18 | Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament (BWANT) ; 198 |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Marlis Gielen, Reinhard von Bendemann |
| Zusatzinfo | 1 Karte s/w |
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 160 x 240 mm |
| Gewicht | 301 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Religionsgeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie | |
| Schlagworte | Antike; Religion • Apostelgeschichte • Christentum, Geschichte • Ephesos • Ephesus • Frühchristentum • Frühchristentum / Frühes Christentum • Korinth • NTR • Stadt |
| ISBN-10 | 3-17-022073-X / 317022073X |
| ISBN-13 | 978-3-17-022073-7 / 9783170220737 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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