Demokratiewunder (eBook)
335 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-36285-4 (ISBN)
Dr. Konrad H. Jarausch ist Senior Fellow des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam und Lurcy Professor of European Civilization an der University of North Carolina.
Dr. Konrad H. Jarausch ist Senior Fellow des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam und Lurcy Professor of European Civilization an der University of North Carolina.
Inhalt 6
Vorwort 10
Arnd Bauerkämper / Konrad H. Jarausch / Marcus M. Payk. Einleitung: Transatlantische Mittler und die kulturelle Demokratisierung Westdeutschlands 1945–1970 12
I. Die westdeutsche Demokratisierung: »Modernisierung«, »Amerikanisierung« oder »Westernisierung«? 14
II. »Transatlantische Mittler«: Die Möglichkeiten des akteurszentrierten Zugangs 25
III. Die Beiträge dieses Bandes 31
IV. Thesen zur Verallgemeinerbarkeit des deutschen Beispiels 34
Einführende Überblicke: Der institutionen- und kulturgeschichtliche Rahmen 40
Hermann-Josef Rupieper (†). Peacemaking with Germany. Grundlinien amerikanischer Demokratisierungspolitik 1945–1954 42
I. Rahmenbedingungen 42
II. Demokratisierung 46
III. Dauer 51
IV. Interaktion 53
V. Peacemaking 55
Konrad H. Jarausch. Amerikanische Einflüsse und deutsche Einsichten: Kulturelle Aspekte der Demokratisierung Westdeutschlands 58
I. Voraussetzungen für die Demokratie 62
II. Die Gründung der zweiten Republik 66
III. Die Verinnerlichung der Demokratie 72
IV. Demokratisierung als kultureller Wandlungsprozess 79
Militärische und zivile Mitglieder der amerikanischen Besatzungsbehörden 84
Raimund Lammersdorf: »Das Volk ist streng demokratisch«: Amerikanische Sorgen über das autoritäre Bewusstsein der Deutschen in der Besatzungszeit und frühen Bundesrepublik 86
I. Amerikaner beschützen die Bürgerrechte vor den Deutschen 88
II. Demokratiedefizite deutscher Verfassungsväter und -mütter 92
III. Adenauers Kanzlerdemokratie: War die amerikanische Demokratisierung gescheitert? 98
IV. Schluss und Ausblick 102
Maria Höhn: »Ein Atemzug der Freiheit«: Afro-amerikanische GI’s, deutsche Frauen und die Grenzen der Demokratie (1945–1968) 105
I. Amerikas demokratische Mission 106
II. Die Erfahrung afro-amerikanischer Soldaten in Deutschland 110
III. Beziehungen und Ehen zwischen schwarzen Soldaten und weißen Frauen – Debatten in den USA 113
IV. Beziehungen und Ehen zwischen Schwarzen und Weißen – Debatten in Deutschland 118
V. Schluss 127
Marita Krauss: Deutsch-amerikanische Kultur- und Presseoffiziere als Teil der US-Besatzungsbehörden 130
I. Die Lage der Deutschen in der amerikanischen Armee 137
II. Die Konzepte der US-Deutschen 142
III. Bilanz: Deutsche Emigranten als Vermittler gegenüber der Militärregierung 153
Journalisten und Intellektuelle 158
Sean A. Forner: »Das Sprachrohr keiner Besatzungsmacht oder Partei«: Deutsche Publizisten, die Vereinigten Staaten und die demokratische Erneuerung in Westdeutschland 1945–1949 160
I. Praktische Zusammenarbeit im demokratischen Aufbau 164
II. Theoretische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Demokratievorstellungen 174
III. Bilanz und Ausblick: Engagierte Demokraten und die Entwicklung Westdeutschlands 186
Marcus M. Payk: Der »Amerikakomplex«: »Massendemokratie« und Kulturkritik am Beispiel von Karl Korn und dem Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« in den fünfziger Jahren 191
I. Karl Korn: Biographische Prägungen und ideelle Orientierungen 193
II. »Kulturpolitische Praxis« und demokratische Zivilgesellschaft 200
III. Kulturkritik innerhalb der transatlantischen Gemeinschaft 207
IV. Fazit 216
Michaela Hoenicke Moore: Heimat und Fremde: Das Verhältnis zu Amerika im journalistischen Werk von Margret Boveri und Dolf Sternberger 219
I. Boveri und Sternberger: Biographische Parallelen und Unterschiede 223
II. Margret Boveri: Den Deutschen Amerika erklären 227
III. Dolf Sternberger: Den Deutschen die Demokratie erklären – mit amerikanischer Unterstützung 237
IV. Die Bedeutung des Vor-Politischen für die westdeutsche Demokratisierung 244
Politikwissenschaftler und Juristen 252
Arnd Bauerkämper: Demokratie als Verheißung oder Gefahr? Deutsche Politikwissenschaftler und amerikanische Modelle 1945 bis zur Mitte der sechziger Jahre 254
I. Arnold Bergstraesser: Demokratie und »Ganzheit« 258
II. Ernst Fraenkel: Demokratie und Pluralismus 267
III. Bilanz: Konsens als Voraussetzung oder Ergebnis der Demokratie? 276
Frieder Günther: Vom Staat zum pluralistischen Gemeinwesen: Die bundesdeutsche Staatsrechtslehre und die Rudolf Smend-Schule im Wandel 1949–1970 282
I. Institutionelle Rahmenbedingungen: Das Seminar von Rudolf Smend in Göttingen 284
II. Die Anverwandlung westlicher Ideendurch die Rudolf Smend-Schule 291
III. Die Diffusion der neuen Ideen: Untergang im Sieg 295
IV. Fazit: Westernisierung der bundesdeutschen Staatsrechtslehre 304
Brian M. Puaca: Missionaries of Goodwill: Deutsche Austauschlehrer und -schüler und die Lehren der amerikanischen Demokratiein den frühen fünfziger Jahren 306
I. Amerikanische Austauschprogramme im Bildungsbereich nach 1945 307
II. Die amerikanischen Erfahrungen westdeutscher Lehrer 311
III. Westdeutsche Schüler und das persönliche Erlebnis der amerikanischen Demokratie 320
IV. Die Lehren der amerikanischen Demokratie 326
Die Autorinnen und Autoren 334
| Erscheint lt. Verlag | 13.9.2005 |
|---|---|
| Co-Autor | Frieder Günther, Maria Höhn, Michaela Hoenicke-Moore, Marita Krauss, Raimund Lammersdorf, Brian M. Puaca, Sean A. Forner, Hermann-Josef Rupieper |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| Schlagworte | Demokratisierung • Deutschland (Bundesrepublik) • Politische Kultur • reeducation • USA • Wertwandel • Wissenschaftsgeschichte • Zeitgeschichte |
| ISBN-10 | 3-647-36285-9 / 3647362859 |
| ISBN-13 | 978-3-647-36285-4 / 9783647362854 |
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