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Schlüsselqualifikation Interkulturelle Kompetenz an Hochschulen (eBook)

Grundlagen, Konzepte, Methoden
eBook Download: PDF
2010 | 2010
410 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-92019-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Schlüsselqualifikation Interkulturelle Kompetenz an Hochschulen -
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Wenn man den Titel dieses Handbuchs liest, möchte man aufatmen: 'Endlich geht hier mal was voran! Das hat ja auch lange auf sich warten lassen!' Tatsächlich setzt sich seit 20 Jahren in unserer Gesellschaft immer stärker die Erkenntnis durch, dass 'Interkulturelle Kompetenz' eine zentrale Schlüsselquali- kation in nahezu all den Tätigkeitsfeldern darstellt, in denen Führungsaufgaben zu übernehmen sind. Das betrifft natürlich vorrangig die Wirtschaft und die expo- orientierten Unternehmen, die ihr Personal nicht ohne ein Mindestmaß an int- kultureller Kompetenz in den Auslandseinsatz schicken wollen. Ebenso wichtig sind die beruflichen und außerberuflichen Tätigkeitsfelder in Deutschland, in denen es mehr oder weniger um ein produktives und zufriedenstellendes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft geht. Wenn also die Erken- nis so weit verbreitet ist, dass interkulturelle Kompetenz für Fach- und Führun- kräfte so wichtig ist, und die Hochschulen die Aufgabe haben, die nachwachsende Generation auf die Bewältigung der mit der Internationalisierung und Globalis- rung einhergehenden Anforderungen vorzubereiten, dann müsste doch das Thema in der Hochschulausbildung eine führende Rolle spielen. Genau das ist aber nicht der Fall. So gibt es für eine Fülle von auf alle möglichen Zielgruppen speziell zugeschn- tenen Trainings zur interkulturellen Sensibilisierung und zum Aufbau interkultureller Kompetenz, aber bis heute gibt es kein interkulturelles Training für Wissenschaftler, die internationale Projekte durchführen oder in eben solche eingebunden sind. Womöglich liegt das daran, dass nach gängiger Meinung Wissenschaft schon immer international betrieben wurde und dass kulturelle Determinanten in diesem Ha- lungsfeld zu vernachlässigende Größen sind.

Dr. Gundula Gwenn Hiller leitet das Zentrum für interkulturelles Lernen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
Stefanie Vogler-Lipp ist Mitarbeiterin des Zentrums für interkulturelles Lernen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Dr. Gundula Gwenn Hiller leitet das Zentrum für interkulturelles Lernen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).Stefanie Vogler-Lipp ist Mitarbeiterin des Zentrums für interkulturelles Lernen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Geleitwort 6
Geleitwort des DAAD 9
Integration durch Interaktion 9
Danksagung 11
Inhaltsverzeichnis 13
Einleitung Überlegungen zum interkulturellen Kompetenzerwerb an deutschen Hochschulen 19
Zur Bedeutung interkultureller Kompetenz im Hochschulbereich 19
(1) Grundlage für gelungene Internationalisierungsprozesse 20
(2) Bologna als Wegbereiterin für interkulturelle Kompetenz an Hochschulen 21
(3) Integration durch interkulturelle Kompetenz – und umgekehrt … 22
Vermittlungsformen Interkultureller Kompetenzerwerb an Hochschulen 23
Interkulturelle Integrationstrainings von Studierenden für Studierende 24
PeerNet – Hochschulübergreifende Ausbildung zu interkulturellenIntegrations-Coaches 24
Zum vorliegenden Handbuch 25
Zu den einzelnen Beiträgen 26
Literatur 30
Teil I: Grundlagen zur Konzeption interkultureller Trainings an Hochschulen 32
„Was machen Sie denn da eigentlich?“ – oder: FAQ1 – 10 Fragen zu interkulturellen Trainings an Hochschulen 33
1.1 „Wozu ist das gut, was Sie da machen?“ – oder: Weshalb überhaupt interkulturelle Trainings an Hochschulen? 34
1.2 „Wie haben Sie das gemacht?“ – oder: Wie initiiert man ein Programm zum interkulturellen Kompetenzerwerb im Hochschulsystem? 36
1.3 „Wer kommt denn da?“ – oder: Wie lässt sich die Akquise von Teilnehmern gestalten? 37
1.4 „Worauf wollen Sie denn hinaus?“ – oder: Integration, Employability und akademischer Diskurs: Welche Ausrichtungen sind bei interkulturellen Trainings möglich? 38
1.5 „Produzieren Sie durch die Trainings nicht noch mehr Stereotype?“ – oder: Wie geht man mit dem Spannungsfeld zwischen Orientrungund Stereotypisierung um? 39
1.6 „Geht es da etwa nur um Ländervergleiche und Nationalkulturen?“ – oder: Welches Kulturkonzept eignet sich für interkulturelle Trainingsan Hochschulen? 41
1.7 „Was genau trainieren Sie denn mit den Studierenden?“ – oder: Was ist interkulturelle Kompetenz? 43
1.8 „Und, kommt denn bei einem eintägigen Workshop überhaupt etwas heraus?“ – oder: Welche Ziele können mit den Trainings erreicht werden? 46
1.9 „Und, bringt das etwas?“ – oder: Wie lassen sich die Trainings-Effekte messen? 48
1.10 „Ja, können die das denn?“ oder: – Wie kann man studentische Trainer so ausbilden, dass Qualitätsstandards gewahrt werden? 50
Literatur 51
Interkulturelles Lernen und Lehren an der Hochschule 55
1 Von der Intuition zur Professionalität 55
2 Paradigmen interkulturellen Lernens und Lehrens 57
2.1 Behavioristische Erklärung 58
2.2 Kognitivistische Erklärung 59
2.3 Der neueste Trend: Die neurowissenschaftliche Erklärung 61
3 Situiertes Lernen und interkulturelles Training 62
Subjektzentriert 62
Aktiv und konstruktiv 63
Situiert 63
Sozial und identitätsstiftend 64
4 Situierte Lernumgebungen gestalten 64
Lernen an authentischen und relevanten Problemkontexten 65
Multiple Perspektiven und curriculare Verbindungen 65
Wissen als Werkzeug 66
Der Trainer als „exzellenter Lerner“, nicht als globaler Alleswisser 66
5 Interkulturelle Weiterbildung an Hochschulen 68
Literatur 69
Zur Vorbereitung interkultureller Trainings 71
1 Einleitung 71
2 Trainingsvorbereitung aus didaktischer Sicht 72
2.1 Äußere Gegebenheiten 72
2.2 Struktur und Gliederung 73
2.3 Sprachliche Aufbereitung 74
2.4 Darstellung 75
3 Trainingsfeinplanung 75
3.1 Erläuterung der Trainingsfeinplanung 78
3.2 Der „Plan B“ 81
3.3 Organisatorisches vor Ort 82
4 Fazit 82
Literatur 83
Gesprächsführung als Trainingsmethode in interkulturellen Weiterbildungsveranstaltungen 85
1 Gesprächsarbeit als Trainingsmethode 85
2 Interkulturelle Kompetenz durch gezielte Gesprächsführung 87
2.1 Hilfreiche Methoden der kulturund perspektivenreflexiven Deutungsarbeit 88
2.2 Der didaktisch sinnvolle Umgang mit Stereotypisierungen 92
2.2.1 Charakteristika der Stereotypenkommunikation erkennen 92
2.2.2 Hilfreiche Interventionen für die Bearbeitung ethnischer Stereotypen 98
3 Wissen generieren durch gezieltes Intervenieren 101
Literatur 103
Teil II: Praxisbeispiele für Trainingskonzepte 104
Vielfalt erkunden – ein Konzept für interkulturelles Training an Hochschulen 105
1 Interkulturelles Training an Hochschulen 105
2 Erkundung kultureller Vielfalt 106
3 Didaktisch-methodische Trainingsgestaltung 107
3.1 Trainingseinheit 1: persönliche Vielfältigkeit 107
3.2 Trainingseinheit 2: institutionelle und gesellschaftliche Vielfalt 112
3.3 Trainingseinheit 3: kommunikative Vielfalt 116
Literatur 119
Anhang 122
Linguistic Community Training 130
1 Wer ist „wir“? 131
1.1 Community Practice als soziales Lernen in der Nachbarschaft 131
1.2 Kultur und Community 132
2 Sprache als Problem, als Zugang und als Problemlösung 133
2.1 Aufweis von Differenzen 133
2.2 Umgang mit Ungleichheit 134
2.3 Sprachenvielfalt als Ressource 135
3 Minimale Mehrsprachigkeit 135
3.1 Schlüsselwörter 136
3.2 Sprachanker 138
4 Minimale Mehrsprachigkeit des Körpers: an einer Hand abzählen und Nägel mit Köpfen machen 139
4.1 „Lernen“: von der Hand … 140
4.2 … zum Kopf 141
5 Zusammensetzung der Gruppe 142
Literatur 142
Gesprächsanalyse in interkulturellen Trainings 144
1 Der Ablauf gesprächsanalytischer Trainings 144
2 Ablauf der gesprächsanalytisch orientierten Trainingseinheit „Sprechhandlung“ 146
Literatur 149
PeerNet: Ausbildung zum studentischen Integrations-Coach 151
1 Der erste Trainingsblock 152
1.1 Trainingsverlauf und -einheiten 152
2 Der zweite Trainingsblock 160
2.1. Trainingsverlauf und -einheiten 160
3 Trainingsresultat 163
4 Resümee 164
Literatur 165
Teil III: Trainingsmethoden 166
Einführung in den methodischen Teil: Überblick über klassische Vermittlungsformen in interkulturellen Trainings 167
1 Einleitung 167
2 Definition 168
3 Auswahlkriterien in interkulturellen Trainings 169
4 Interkulturelles Lernen 170
5 Bestehende Methodenmodelle 171
6 Methodeneinteilung in diesem Handbuch 172
7 Zusätzliche Kategorien 174
8 Charakterisierung der „Art der Übung“ 175
Literatur 176
Interkulturelle Übungen 178
Übung: Speed Dating 179
Übung: Info-Lauf: Face-to-Face 182
Übung: Was haben wir gemeinsam? 185
Übung: Gib mir deine Hand und ich sage dir alles 188
Übung: Die rettenden Engel 190
Anhang 193
Übung: Was ist normal? 194
Anhang 197
Übung: Interkultureller Früchtesalat 199
Weiterführende Literatur 202
Übung: Suomi 203
Weiterführende Literatur 206
Übung: Das ist mir lieb und teuer 207
Literatur 211
Methodenkurzdarstellung: Sprachanimation 212
Übung: Schenk mir einen Buchstaben 214
Übung: Symbole 217
Übung: Auktion 219
Übung: Bildbeschreibung 221
Anhang 224
Übung: Überraschungsball 225
Übung: Kulturskala 227
Weiterführende Literatur 230
Übung: Fremde Esskultur 231
Quellen 233
Anhang 234
Übung: Die andere Spielkarte 239
Übung: Leerer Stuhl 241
Einführende Literatur 243
Übung: Stereotypendiskussion 244
Einführende Literatur 245
Übung: In den Urlaub fahren 246
Weiterführende Literatur 248
Übung: Wie reagierst du? 249
Einführende Literatur 252
Übung: Leih mir deine Stimme 253
Einführende Literatur 256
Übung: Was siehst du? 257
Weiterführende LiteraturKönig, O. / Schattenhofer, K. ( 261
Übung: Frustrationstoleranz 267
Weiterführende Literatur 270
Anhang 271
Übung: Schlüsselwörter 273
Übung: Wenn der Erdbewohner ein Marsbewohner und der Marsbewohner ein Erdbewohnerwäre 276
Übung: Spiegel der Kulturen 279
Einführende Literatur 280
Übung: Gastgeber 281
Übung: Meine Weltkarte 286
Übung: Villa Kunterbunt 288
Methodenkurzdarstellung:Filmische Critical Incidents 290
Weiterführende Literatur 291
Übung: Where are you from? 292
Literatur 294
Übung: Nice to greet you 295
Weiterführende Literatur 297
Übung: Culture for Dinner 298
Weiterführende Literatur 300
Übung: Love Story 301
Weiterführende Literatur 303
Methodenkurzdarstellung: Filmanalyse 304
Übung: Look behind the scene 306
Übung: Anrufen,Aushandeln, Alternativen suchen 309
Übung: Im Zug (Wrocl/aw – Berlin) 312
Weiterführende Literatur 316
Anhang 316
Übung: Geschichtsassoziation 319
Methodenkurzdarstellung: Visual Imagery 323
Weiterführende Literatur 326
Übung: Ankunft in Delhi 327
Weiterführende Literatur 332
Quellen 332
Übung: Lied der Freiheit 336
Methodenkurzdarstellung: Rollenspiele 341
Weiterführende Literatur 342
Übung: Filmfestival an der Universität 343
Weiterführende Literatur 347
Übung: Bereit für den Austausch? 348
Weiterführende Literatur 353
Übung: Von Störchen und Statistik 354
Weiterführende Literatur 357
Methodenkurzdarstellung: Kulturassimilator 358
Weiterführende Literatur 360
Übung: Deutsche Administration –eine Herausforderung 361
Weiterführende Literatur 364
Übung: Elianer 365
Weiterführende Literatur 367
Anhang 368
Übung: archivum 2060 371
Literatur 376
Anhang 376
AutorInneninformation 391

Erscheint lt. Verlag 9.8.2010
Reihe/Serie Key Competences for Higher Education and Employability
Key Competences for Higher Education and Employability
Zusatzinfo 410 S. 77 Abb., 10 Abb. in Farbe.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Sozialwissenschaften Pädagogik
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Schlagworte Ausland • Didaktik • Europa • Fachbereich • Hochschulbereich • Hochschuldidaktik • Hochschule • Interkultulturelle Kommunikation • Interkulturelle Kompetenz • Interkulturelle Trainings • Lernen • Methoden • Schlässelqualifikation • Trainingsdidaktik • Universität
ISBN-10 3-531-92019-7 / 3531920197
ISBN-13 978-3-531-92019-1 / 9783531920191
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