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Die Produktivität des Sozialen - den sozialen Staat aktivieren (eBook)

Sechster Bundeskongress Soziale Arbeit
eBook Download: PDF
2007
295 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-90442-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Produktivität des Sozialen - den sozialen Staat aktivieren -
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Der 'Bundeskongress Soziale Arbeit' dient dem Wissenstransfer zwischen der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit, der Verständigung von PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen über die gegenwärtigen sozialen Probleme und Unsicherheiten, über ihre je spezifischen Äußerungsformen und über die Aufgaben, die der Sozialen Arbeit daraus erwachsen. Unter der thematischen Ausrichtung 'Die Produktivität des Sozialen - den Sozialen Staat aktivieren' dokumentiert der Band Beiträge des Kongresses von 2005 und gibt neue Impulse zur theoretischen Vergewisserung und die Entwicklung handlungsorientierter Praxismodelle.

Dr. Karin Böllert ist Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster.
Dr. Peter Hansbauer ist Professor am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster.
Dr. Brigitte Hasenjürgen ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Fachhochschule Münster.
Dipl.-Päd. Sabrina Langenohl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster.

Dr. Karin Böllert ist Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster. Dr. Peter Hansbauer ist Professor am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster. Dr. Brigitte Hasenjürgen ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Fachhochschule Münster. Dipl.-Päd. Sabrina Langenohl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster.

Inhalt 5
Vorwort 7
Die Produktivität des Sozialen – den sozialen Staat aktivieren 14
1 Das Soziale in Zeiten der Globalisierung 14
2 Soziale Arbeit im aktivierenden Sozialstaat 18
3 Den sozialen Staat aktivieren 22
Literatur 24
I. Die Produktivität des Sozialen durch Soziale Arbeit gestalten 27
Woher kommt die Produktivität des Sozialen? Ansätze zu einer Analyse ihrer Produktivkräfte 28
1 Zum gesellschaftlich-historischen Kontext dieser Frage 28
2 Zur Frage der Produktivität des Sozialen 31
3 Zur Analyse der Produktivkräfte des Sozialen 35
4 Zum Verhältnis von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen in der Produktion des Sozialen 38
5 Konzeptionelle Konsequenzen 41
Literatur 43
Bildung für alle – Zum Bildungsauftrag der Sozialen Arbeit 46
Thesen zum Forum ‘Bildung für alle’ 46
Literatur 52
Zukunft der Arbeit 53
These 1: Lohnarbeit wird immer produktiver und schwindet. 53
These 2: Die Arbeit der Zukunft ist flexibel, mobil und flüchtig 54
These 3: Arbeit entgrenzt sich 54
These 4: Die Arbeitswelt der Zukunft ist geprägt durch zunehmende soziale Ungleichheit, Ausgrenzung und Unsicherheit 55
Literatur 57
Freie Träger – Wohlfahrtsverbände als Produzenten des Sozialen? 58
1 Die 1970er Jahre – Fundamentalkritik an den Wohlfahrtsverbänden: 58
2 Die 1980er Jahre – Wohlfahrtsverbände zwischen Beharrung und Veränderung: 59
3 Die 1990er Jahre – Annäherungen und Widersprüche: 59
4 Das 21. Jahrhundert – Widersprüche spitzen sich zu: 61
5 Mein Fazit – Wohlfahrtsverbände auf dem Weg in die Sozialwirtschaft: 62
Literatur 64
Kommt nach dem Abbau des (Sozial)Staates die demokratische Zivilgesellschaft? Religiöser Fundamentalismus und die begrenzte Reichweite von Theorien Sozialer Arbeit 65
1 Weniger Staat – mehr Zivilgesellschaft und Freiheit? 65
2 Der Zerfall eines Stadtteils: von der Durchgangs- zur Endstation 67
3 Fundamentalismus als Teil der Zivilgesellschaft 71
4 Religiöser Fundamentalismus als Teil einer weltweiten Kultur 73
Prekäre Lebenssituation, oft verschärft durch Ausbeutung, kulturelle Kolonisierung, Herrschaft und Staatsterror 74
Erfahrung der rücksichtslosen bis gewalttätigen Einführung moderner, säkularer Werte, Normen, Gesetze unter Negierung der Ambivalenz von wissenschaftlichen Errungenschaften 76
Tiefsitzende Angst vor Zerstörung und Vernichtung – als Folge all dieser selbst erfahrenen oder durch Sozialisation weitertradierten Bedrohungen 78
Religion wird zur kulturellen Ressource zur Wahrung von Selbstachtung und Würde 78
Gesellschaftsbild als Krieg zwischen Gut und Böse 79
Bildung einer Gegenkultur zwischen 1925 und 1960 79
Mobilmachung, Kampfansage und Einmischung in die ordnungspolitischen Diskurse und Praktiken – ab etwa 1960 80
Die neueren fundamentalistischen Bewegungen versuchen, mit modernen Mitteln ihre Weltsicht in diesseitige Ordnungspolitik umzusetzen 82
5 Zusammenfassend: 82
6 Herausforderungen an uns alle, die Wirtschaft und die Politik 83
Den religiösen Fundamentalismus verstehen lernen 84
Machtkritik 84
Ernstnehmen der tiefsitzenden Bedrohungs- und Vernichtungsängste 85
Kritik an den Fehlentwicklungen des ‘Westens’ ernstnehmen und sich damit auseinandersetzen 85
Festhalten an menschenfreundlichen Werten und wissenschaftlicher Wahrheitssuche 86
Menschenrechte als Werte- und Rechtskultur jenseits religiöser, ethnischer und neoliberaler Kultur 86
7 Herausforderungen an die Soziale Arbeit 87
Es kann sich heute keine Gesellschaft die Missachtung der Ängste, existenziellen Sorgen, Bedürfnisse und Unrechtserfahrungen von Fundamentalisten mehr leisten! 87
Soziale Gerechtigkeit als religionsübergreifender Wert und gemeinsame Diskussions- und Aktionsbasis 88
Der kulturalisierende Integrationsdiskurs muss durch den sozialstrukturellen Diskurs und die daraus folgende Sozialpolitik ergänzt werden 88
Auch die Einrichtungen des Sozialwesens müssen auf ihre Einstellung gegenüber und die Anstellung von Zugewanderten überprüft werden 89
Interkulturelle Verständigung und Gemeinwesenökonomie 89
Konzeptuelle Arbeit an der Vorstellung von ‘Social Citizenship’ und ‘transnationaler sozialer Bürgerschaft’ 90
Literatur 91
Islam und Integration – ein Gegensatz? Ein soziologisches Plädoyer für eine neue Aufmerksamkeit 93
Vorbemerkung 93
1 Erläuterungen zur ersten Leitfrage: Sozialwissenschaftliche Befunde zu Islam und Integration 94
2 Erläuterung der zweiten Leitfrage: Geschlechternormen 96
3 Schlussfolgerung 99
Literatur 100
Die Ökonomisierung des Sozialen als Frage der Geschlechterverhältnisse – für eine Politik der Einmischung 101
Einleitend 101
1 Die Ökonomisierung des Sozialen 102
2 Ökonomisierung und Geschlechterfrage 102
3 Für eine neue Sozialpolitik 104
Literatur 105
Europäische Integration und Geschlechterverhältnisse 106
4 Politisch-rechtliche Integration und Gleichstellung 107
5 Marktintegration und Geschlechterverhältnisse 110
6 Kulturelle Integration und Geschlechterverhältnisse 117
7 Fazit 118
Literatur 120
Auswirkungen der Geschlechterverhältnisse auf Soziale Arbeit im Europa 122
Literatur 131
Zur Produktivität von Generationenbeziehungen in der Kinder- und Jugendarbeit 132
1 Der Generationen – Bindestrich – Fachbegriff in der Kinder- und Jugendhilfe 132
2 Generationenbeziehungen in der Kinder- und Jugendarbeit 135
3 Fazit 137
Literatur 138
Die Potenziale des Alters nutzen – Chancen für den Einzelnen und die Gesellschaft 140
1 Vorbemerkungen 140
2 Zur ‘Hochkonjunktur’ des Produktivitätsdiskurses 141
3 Gerontologische Zugänge zum Produktivitätsdiskurs 141
4 Active Ageing und Produktivität im Alter 144
5 Altersproduktivität und Generationenvertrag 145
6 Bereiche praktizierter und möglicher Altersproduktivität 146
7 Einige Schlussfolgerungen – zugleich ein Ausblick 147
Literatur 149
Anforderungen an eine neue soziale Professionalität in einer alternden Gesellschaft 150
Literatur 154
Bürgerschaftliches Engagement als Option für eine selbst bestimmte Gestaltung des Alters und Zielorientierung in der offenen Altenarbeit 155
1 Bürgerschaftliches Engagement als Option für eine selbst bestimmte Gestaltung des Alters 155
2 Bürgerschaftliches Engagement als Zielorientierung in der offenen Altenarbeit 158
Literatur 159
Bürgerschaftliches Engagement im gesellschaftlichen Wandel! 161
Einleitung 161
1 Was versteht man unter bürgerschaftlichem Engagement? 161
1 Warum ist Bürgerschaftliches Engagement in der Wissenschaft derart in? 164
2 Wer engagiert sich und was motiviert zum bürgerschaftlichen Engagement? 166
3 Wo engagiert man sich? 171
4 Resümee: Wo stehen wir in punkto Engagement und wo geht es hin? 176
Literatur 177
Soziale Arbeit und Empowerment – einige kritische Bemerkungen zur Suche nach einer politischen Sozialen Arbeit 179
Fazit: 187
Literatur 187
Soziale Bewegungen als Kämpfe um Soziale Teilhabe oder: Die Rhythmisierung des gesellschaftlichen Raums 189
1 Zum Begriff ‚Soziale Bewegung’ 190
2 Dynamisierung und Rhythmisierung des gesellschaftlichen Raums 192
3 Bewegliche Ordnungen 193
4 Ein neuer Begriff von ‚Opposition’? 195
5 Ausblick 196
Literatur 198
II. Den Sozialen Staat durch Soziale Arbeit aktivieren 200
Die Solidarität des sozialen Staates – Die Solidarität des reformierten Sozialstaates 201
Solidarisch mit... 201
Literatur 215
Politische Partizipation und Anerkennung im Kontext Sozialer Arbeit 216
1 Jugend, Politik und soziale Anerkennung 217
2 Soziale Anerkennung und politische Partizipation Jugendlicher – Impulse aus der Sozialphilosophie 219
3 Gesellschaftlicher Zusammenhalt und politische Partizipation 223
4 Politische Partizipation und soziale Anerkennung – Impulse für die Soziale Arbeit 225
Literatur 227
Klientin – Kundin – Nutzerin – Genossin?! 230
1 Markt und Kooperation 234
2 Kooperation, Membership und Citizenship 237
3 Sozialgenossenschaften 239
4 Ausblick 245
Literatur 247
Soziale Arbeit als angewandte Sozialpolitik – eine europäische Perspektive 249
Literatur 258
Die Osterweiterung der Europäischen Union und die Soziale Arbeit 260
Literatur 267
Die Zukunft der Sozialen Arbeit als Profession - eine bundesrepublikanische Suchbewegung 269
I. 269
II. 270
III. 271
IV. 275
Autorinnen und Autoren 277

Erscheint lt. Verlag 3.12.2007
Zusatzinfo 295 S. 10 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Schlagworte Agogik • Aktivierung • Altenarbeit • Alternde Gesellschaft • Bildung • Bürgerschaftliches Engagement • Pädagogik • Professionalität • Sozialabbau • Soziale Arbeit • Sozialpädagogik • Sozialstaat
ISBN-10 3-531-90442-6 / 3531904426
ISBN-13 978-3-531-90442-9 / 9783531904429
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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