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Regionale Jugendarbeit (eBook)

Wege in die Zukunft
eBook Download: PDF
2007
264 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-90065-0 (ISBN)

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Regionale Jugendarbeit -
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Die Jugendarbeit, insbesondere in Verbindung mit Betreuungs- und Bildungsmaßnahmen, ist zu einer intensiv diskutierten gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden. Aktuell stellt sich die Frage, ob lokale Steuerungsansätze, wie sie die Kinder- und Jugendarbeit prägen, ausreichend sind und wie die Region stärker wahrzunehmen und zu berücksichtigen ist. In dem Buch skizzieren renommierte Fachleute aus Forschung und Praxis die Lage und Vielfalt der Jugendarbeit in der Region und entwickeln neue Perspektiven.

Ludger Kolhoff ist Professor an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel am Fachbereich Sozialwesen.
Peter-Ulrich Wendt ist Jugendpfleger und Leiter der Kompetenzagentur der Stadt Salzgitter.
Iris Bothe ist Stadtjugendpflegerin in Wolfsburg.

Ludger Kolhoff ist Professor an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel am Fachbereich Sozialwesen. Peter-Ulrich Wendt ist Jugendpfleger und Leiter der Kompetenzagentur der Stadt Salzgitter. Iris Bothe ist Stadtjugendpflegerin in Wolfsburg.

Inhalt 6
Vorwort 8
1 Ludger Kolhoff: Regionale Jugendarbeit – Wege in die Zukunft 10
Aktuelle Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit 10
Die Grenzen des Wachstums in der Kinder- und Jugendarbeit sind erreicht 11
Die Träger der Kinder- und Jugendarbeit arbeiten vorwiegend auf lokaler Ebene 13
Zur wachsenden Bedeutung der Region in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen 15
Pendlerkindheit 16
Benachteiligte Kindheit 16
Fehlender Zugang zu ökonomischem und kulturellem Kapital 17
Regionale Disparitäten 17
Fehlender Zugang zu sozialem Kapital 20
Medienkindheit 20
Regional Governance als neuer Steuerungsansatz für die Jugendarbeit 21
Der niedersächsische Jugendinitiativenwettbewerb „Youth Team-Contest 03104“ 23
Veränderung der Kontrollparameter als Handlungsoption im Sozialraum 24
Instabilitätspunkte als Veränderungschance 25
Freiräume schaffen, Dinge ermöglichen und Ordner sich herausbilden lassen 26
Regional statt lokal – ein Erfolgskonzept für die Jugendarbeit? 28
Literatur 29
2 Zur Lage der regionalen Jugendarbeit 30
2.1 Werner Thole: Kinder- und Jugendarbeit als Teil der sozialen Kultur in der Region – Beobachtungen zur aktuellen Lage und gesellschaftlichen Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit 30
Situation und quantitative Entwicklungen der Kinder- und Jugendarbeit im Überblick 31
Regionale Disparitäten im Fokus der Statistik 36
Kinder- und Jugendarbeit als Projekt sozialer Kultur in den Regionen 45
Literatur 52
2.2 Franz Josef Krafeld: Jugendarbeit in der Region – Wege in die Zukunft 54
1. Einleitung: Jugendarbeit in der Region – warum eigentlich? 54
2. Lebensweltorientierung – ein oft missverstandener Leitbegriff 56
Lebensweltorientierung ist mehr und ist anderes als Sozialraumorientierung 57
Lebenswelt ist nicht der Nahraum oder Einzugsbereich 57
Lebenswelt ist mehr, vor allem aber etwas anderes als die Vernetzung relevanter Institutionen und Einrichtungen 57
Lebenswelt ist etwas anderes als die Gesamtheit relevanter Lebensbereiche 58
Für jeden ist die Lebenswelt wichtig aber nicht immer ist sie förderlich
Lebenswelten junger Menschen sind selbst denen immer fremder, die mit ihnen besonders eng zu tun habe 59
3. Entwurf von Grundverständnissen einer lebensweltorientierten Jugendarbeit in der Region 59
4. Handlungsorientierungen und Handlungsansätze einer zukunftsorientierten Jugendarbeit in der Region 60
Einmischung in Lebenswelten 61
1. Einmischung in Lebensentfaltung und Lebensbewältigung junger Menschen 61
2. Förderung der (Wieder-)aneignung von Umwelt 61
3. Verstärkte Ausrichtung auf Jugendkulturen und Lebensstil-Milieus, auf Szenen und Cliquen 62
4. Einmischung in die Lebenswelten junger Menschen als Experten 62
5. Einmischung in die Lebenswelten junger Menschen als Konfliktmoderatoren statt als Konfliktlöser. 63
Differenziertere Angebotsprofile 63
6. Differenzierte Angebotsprofile statt einheitlicher Pauschalangebote 63
7. Multiplikatorisch arbeitende Teams 63
8. Selbstverständliche aufsuchende oder hinausreichende Anteile in jeder Jugendarbeit 64
9. Leistungen zum Nulltarif allenfalls für junge Menschen, nicht für deren Umwelt 64
10. Projekthafte Entsäulung von Jugendhilfe 64
Literatur 65
2.3 Peter-Ulrich Wendt: Regionale Kooperation – Zur Notwendigkeit, über eine andere Organisationsform kommunaler Jugendarbeit in ländlichen Räumen ( Regionen) nachdenken zu müssen 66
1. Eine erste Bestandsaufnahme 68
2. Jugendarbeit vs. institutioneller Kontext 70
3. Erste Schlussfolgerung 75
3 Vielfalt der regionalen Jugendarbeit 82
3.1 Jugendarbeit in städtischen und ländlichen Regionen 82
3.1.1 Burkhard Hill: Jugendarbeit in der Stadt – Lebenswelt, Jugendkultur und Medien als Hintergrund für eine regionalisierte Jugendarbeit 82
1. Vier Ausgangsüberlegungen für eine regionalisierte Jugendarbeit 82
2. Der sozialräumliche, lebensweltliche und jugendkulturelle Hintergrund im Münchner Hasenbergl- Nord 84
3. Das Projekt „Thealimuta“ in der Freizeitstätte „Der Club“ 86
4. Das Projekt „Sozialräumliche Konzeptentwicklung im 24. Stadtbezirk“ 90
Schlussbemerkung 95
Literatur 97
3.1.2 Gudrun Ehlert: Im Osten nichts Neues? – Perspektiven regionalbezogener Jugendarbeit in Sachsen und Brandenburg 98
Abwanderungen, demografischer Wandel 98
Arbeitslosigkeit und Armut 100
Rechtsextremismus 101
Bedingungen der Jugendarbeit in Sachsen 101
Literatur 102
3.2 Bildung und Jugendarbeit in der Region 103
3.2.1 Karsten Maul: Jugendarbeit als Initiator humanistisch-orientierter Selbstbildung – Anforderungen, Schwierigkeiten, Perspektiven 103
Die Debatte zur Bildungspolitik – PISA und der große Aufschrei 104
Bildung als Standortfaktor 106
Was ist Bildung? 109
Bildung und Jugendarbeit 110
Subjektbildung 112
Jugendarbeit erschließt Bildungszugänge für Benachteiligte 113
Differenz von Theorie und Praxis 114
Chancen nutzen 116
Anforderungen an die Praxis, Ausbildung und Wissenschaft 117
Resümee und Ausblick 120
Literatur 121
3.2.2 Ulrich Bartosch, Anita Maile, Guido Pollak, Christine Speth: Schulsozialarbeit/ Jugendsozialarbeit an Schulen im virtuellen Raum – LehrerInnen und SozialpädagogInnen studieren „ online“ 124
Zwei unvereinbare Positionen? 124
Virtuelles Seminar 126
Selbstgesteuertes Lernen in virtuellen Lehr-Lernumgebungen: konstruktivistische Grundlagen 127
Interprofessionelles Geschehen im virtuellen Raum 129
Kommunikation in und mit neuen Medien 130
Das didaktische Konzept – Doppelte Perspektivität auf Jugendsozialarbeit an Schule 132
Lebenswelt: Schule 132
Warum? 132
Semantische Lernhilfen 134
Zeit 135
Fallkonstruktionen und sechs dazugehörige Lehreinheiten 136
Lehr-/Lerneinheit 1: Beteiligte Systeme der Schulsozialarbeit – Jugendsozialarbeit an Schulen 136
Lehr-/ Lerneinheit 2: Methoden der Sozialarbeit/Methoden der Schulpädagogik 139
Dritte Lehr-/ Lerneinheit: Ist-Stand-Analyse/ Sozialraumanalyse 140
Vierte Lehr-/ Lerneinheit: Zielsetzung 141
Lehr-/ Lerneinheit fünf: Professionelle Kooperation 143
Lehr-/Lerneinheit sechs: Konzeptionserstellung 144
Begegnung 145
Fazit 145
Literatur 146
3.2.3 Dirk Plickat: Auftragsbezogenes Lernen in der Jugendhilfe in der Region – regionale Brücken in den europäischen Arbeitsmarkt 148
Einführung – Fragen der pädagogischen Gestaltung von Perspektiven für Jugendliche in der Region 148
Probleme der Anschlussfähigkeit von deutscher Schule und Jugendhilfe auf dem europäischen Arbeitsmarkt 149
Gemeinsam europäisch statt einsam und isoliert 151
Schlaglichter und Innenansichten südschwedischer Pädagogik 152
Ekbackeskolan, Osby – ein Profil in Stichworten aus deutscher Sicht 154
Grundbildung, Ausbildung, Qualifizierung und Förderung im Auftragsorientierten Lernen – ein pädagogischer Steckbrief 155
Ausblicke auf ein Projekt: Baltic Triangle – eine gemeinsame europäische Perspektive 157
Literatur 158
Kontakt zum Verfasser: mailpli@aol.com 158
4 Perspektiven der regionalen Jugendarbeit 160
4.1 Winfried Pletzer: Nachhaltige Jugendarbeit – Konzepte und Anmerkungen zu lokalen und regionalen Herausforderungen für Jugendarbeit und Jugendpolitik 160
Teil 1: Lokale Herausforderungen: Nachhaltige Kommunale Jugendpolitik 161
1.1 Klärungen und Einschätzungen der verwendeten Begriffe 161
Begriff Region 161
„Region“ und Lebenswelt von Jugendlichen 161
„Nachhaltigkeit“ 162
1.2 Kommunale Jugendpolitik: Orientierungspunkte zur Dimensionierung einer nachhaltigen kommunalen Politik für Kinder und Jugendliche 163
Der Bedarf bestimmt das Angebot 167
Günstige Rahmenbedingungen für Jugendarbeit schaffen 168
Vorrang für Andere 168
Teil 2: Regionale Aufgaben und Anforderungen zur (Weiter-)Entwicklung nachhaltiger kommunaler Jugendpolitik 171
2.1 Ernst genommene Gesamtverantwortung 172
2.2 Ernst genommene Planungsverantwortung 173
2.3 Ernst genommene Entwicklungs- und Förderungspolitik 173
2.4 Ernst genommene Fachberatung und Qualifizierung 174
2.5 Ernst genommene „Förderung der Zusammenarbeit“ 174
2.6 Ernst genommene Planung, Anregung, Förderung und Durchführung von Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit 175
2.7 Fazit: Die regionalen Aufgaben der Sensibilisierung und Dynamisierung und das Dilemma seriöser regionaler Jugendpolitik 176
Teil 3: Offensive Regionalentwicklung für die Jugendarbeit am Beispiel Bayerischer Jugendring: Lokale, regionale und landesweite Netzwerke in der Jugendarbeit Bayerns 177
3.1 Funktionale Netzwerke 177
3.2 Fachliche Informations- und Kommunikationsnetzwerke 178
3.3 Integrationsnetzwerke 178
3.4 Qualifizierungs-, Entwicklungs- und Kompetenznetzwerke 179
3.5 Netzwerk Kommunale Jugendpolitik 179
3.6 Handlungsfähige regionale Strukturen sichern Existenzgrundlagen der Jugendarbeit 180
4.2 Diethelm Damm: Neue Kooperationen – Unternehmen als Partner der Jugendarbeit 181
1. Hintergrund 181
2. Was bedeuten Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship? 183
3. Wieso Corporate Citizenship wichtiger wird 184
4. Konsequenzen für die Jugendarbeit 187
5. Win-win: Sowohl den sozialen wie den Unternehmensnutzen optimieren 189
6. Unternehmerische Nutzenaspekte von Corporate Citizenship in den Bereichen 191
7. Beispiele für erfolgreiche Kooperationen 194
4.3 Herbert Bassarak: Jugendarbeit planen, gestalten und steuern – Grundlagen kommunaler Jugendarbeit, Netzwerkpolitik und Sozialraumorientierung 200
1. Anforderungen an die politisch-administrative Steuerung 201
2. Management des Sozialen unumstößliches Erfordernis 204
3. Pflichtaufgabe Jugendhilfeplanung 206
4. Qualifizierung kommunalen Managements 210
Bereits erreichte Ziele der Jugendhilfeplanung 211
Noch nicht erreichte allgemeine Ziele der Jugendhilfeplanung 211
5. Notwendigkeit von Sozialraumorientierung und Sozialraumanalyse 221
6. Sozialindikatoren 227
Literatur 233
4.4 Iris Bothe: Pro 11 – Die Offensive für die Offene Jugendarbeit in der Stadt Wolfsburg – Konzept zur nachhaltigen Entwicklung 235
1. Ausgangssituation 235
2. Vision Pro 11 236
3. Modellprojekt 239
3.1 Wissenschaftliche Begleitung 239
3.2 Projektrahmen 240
1. Säule: Die Organisationsstruktur 240
2. Säule: Die Nutzerperspektive 241
4. Projektstruktur 243
5. Umsetzungsphase 249
Schlusswort 253
Literatur 254
4.5 Werner Lindner: Jugendarbeit in der Region – Zukunftsperspektiven der Kinder- und Jugendarbeit 255
1. Konzentration auf die Kern-Kompetenzen 256
2. Präzise Dokumentation sämtlicher Kürzungsfolgen 256
3. Akkurate Argumentation nicht mit Pathos und Larmoyanz, sondern mit empirischen Daten, Fakten und Argumenten 257
4. Konsequente Abkehr der Kompensation von Einsparungen durch zusätzliche Aktivitäten 257
5. Realistische Einschätzung von Fundraising-Konzepten 258
6. Höchste Wachsamkeit bei befristeten Förderprogrammen 258
Exkurs: Jugend aktuell 259
7. Konsistente Verbindung von (jugendpolitisch- und aufmerksamkeitswirksamen) Einzelfällen ( z. B. Gewalt an Schulen) mit Strukturfragen 260
8. Die Abwärtsspirale durchbrechen 261
9. Präzisierung, Dokumentation und Evaluation der eigenen Bildungsleistungen ( gerade auch in Kooperationen mit Schule) 261
10. Praxisorientierte Verbindung von Bildung und Lebensbewältigung 263
11. Chancen und Perspektiven der Kinder- und Jugendarbeit im „Wind des Wandels“ 263
12. Chancen der Bildung 265
13. Reflektierte Re-Politisierung 265
14. Lokale und regionale Jugendpolitik 266
Literatur 267
5 Autoren 269

Erscheint lt. Verlag 18.12.2007
Zusatzinfo VIII, 264 S.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Schlagworte Gesellschaft • Jugend • Jugendarbeit • Kinder- und Jugendarbeit • Lernen in der Jugendhilfe • Ostdeutschland • Regionale Kooperation
ISBN-10 3-531-90065-X / 353190065X
ISBN-13 978-3-531-90065-0 / 9783531900650
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