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Was ist Theologie?

Klassische Entwürfe von Paulus bis zur Gegenwart
Buch | Softcover
420 Seiten
2013 | 1. Aufl.
UTB (Verlag)
978-3-8252-3579-6 (ISBN)
CHF 34,95 inkl. MwSt
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Was ist Theologie? Wie verhalten sich Vernunft und Glaube zueinander? Was steht im Zentrum der Theologie? Christine Axt-Piscalar arbeitet das spezifische Profil klassischer Entwürfe der Theologie heraus und lässt so die Vielgestaltigkeit ersichtlich werden, von der die Theologie durch ihre Geschichte hindurch bestimmt war und ist. Zudem führt sie in einschlägige Konzeptionen der Philosophie (Platon, Descartes, Kant, Hegel) ein und zeigt, wie diese die Frage nach der Möglichkeit der Gotteserkenntnis und den Bestimmungen vernunftgemäßer Rede von Gott behandeln. Die Interpretation zentraler Textpassagen bietet einen Einstieg in das eigenständige Studium der einzelnen Werke und wird ergänzt durch Lektürehinweise.

Prof. Dr. Christine Axt-Piscalar lehrt Systematische Theologie an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Vorwort V

I. Wie kann von Gott geredet werden? 1

1. Quellen der Gotteserkenntnis 1

2. Die Bedeutung des Wortes "Gott" 2

3. Religiosität als anthropologisches Fundamentale 4

4. Religion unter Religionen: Die religionsvergleichende Perspektive 5

5. Theologie und Philosophie 6

6. Der Gegenstand der Theologie: Gott, Glaube, Kirche, Christentum? 7

II. Die biblischen Schriften als Reflexionsgestalten der Gotteserfahrung und das Verstehen als genuines Moment des Glaubensvollzugs 9

III. Grundfunktionen der Wahrnehmung von Theologie bei Paulus 17

1. Das Grundbekenntnis zu dem in Jesus Christus offenbaren dreieinen Gott 18

2. Das im Glauben erschlossene neue Selbst- und Weltverständnis 21

3. Der Zusammenhang von Glaube und Heiligung des

christenmenschlichen Lebens 22

4. Die im Glauben gegebene Einheit der Gemeinden und ihrer Glieder 23

5. Die gegenwartsorientierte Wahrnehmung des Wahrheitsanspruchs

der Theologie 25

6. Der apologetische Charakter der Theologie: Kritik nach außen 26

7. Der missionarische Charakter der Theologie 28

8. Der polemische Charakter der Theologie: Kritik nach innen 28

9. Theologie im Dienst an der Mündigkeit des Christenmenschen 29

10. Grundfunktionen der Wahrnehmung von Theologie 31

IV. Platon: Die vernünftige Gotteserkenntnis

als Maßstab allen Redens von Gott 33

1. Die Kritik an der religiösen Überlieferung 33

2. Die erkenntnistheoretische, ontologische und ethische Funktion

der Idee des höchsten Guten 34

3. Die Grundkriterien wahrer Rede von Gott 36

4. Die politische Funktion der Religion für die Gemeinschaft 39

5. Vernünftige Einsicht und Glaube 42

V. Die frühkirchlichen Apologeten: Die christliche Religion

als Einheit von vera religio und vera philosophia 46

1. Die Anschauung der Wahrheit in der Person Jesu als Wirkgrund

gelingenden Lebens 46

2. Die Vernunft der christlichen Religion und der

Öffentlichkeitscharakter von Theologie 49

3. 'Hellenisierung' - notwendige oder verfehlte Transformation

des Christentums in der antiken Welt? 51

VI. Augustin: Die Kirche als Garant der Wahrheit

der christlichen Lehre 55

1. Die Grenzen der Vernunft und des freien Willens und der Weg

zur Selbst- und Gotteserkenntnis durch die Sündenerfahrung 55

2. Der historische Grund des Glaubens und die Kirche als Garant

der wahren Überlieferung 60

3. Die Vernunft vor dem historischen Graben 62

VII. Thomas von Aquin: Gott als Gegenstand

der Theologie als Wissenschaft 65

1. Die Begründung der Theologie als Wissenschaft im Verbund der universitas litterarum 65

2. Natürliche und geoffenbarte Gotteserkenntnis 69

3. Die Gottesbeweise 72

4. Der vernünftige Gottesbegriff und die Trinitätslehre 76

5. Gott als Gegenstand der Theologie als Wissenschaft 77

VIII. Martin Luther: Der sündige Mensch und

der rechtfertigende Gott als 'Gegenstand' der Theologie 79

1. Das Evangelium von der Barmherzigkeit Gottes als Grund

des Glaubens und der Theologie 79

2. Dynamisierung des Gottesgedankens - das Geschehen zwischen

Gott und Mensch 84

3. Theologia crucis 87

4. Dimensionen der Glaubenserfahrung 88

5. Oratio, meditatio, tentatio als Weg zur Gotteserkenntni 92

IX. Philipp Melanchthon: Christus erkennen heißt, seine Wohltaten

gegen uns erkennen 95

1. Die Fokussierung auf das Wesen des christlichen Glaubens

als Aufgabe der Theologie 95

2. Schrift und Rechtfertigungsglaube als Grundlage evangelischer Lehre 98

3. "Christus erkennen heißt, seine Wohltaten gegen uns erkennen" 102

4. Die wahre Katholizität evangelischer Lehre und Kirche 106

X. Die altprotestantische Orthodoxie:

Theologie als System der christlichen Lehre 108

1. Das theologische System nach heilsgeschichtlichem Schema 108

2. Die Bedeutung der rechten Lehre für die wahre Kirche und

den rechten Glauben 110

3. Theologia est eminens practica 112

4. Die Lehre vo

Erscheint lt. Verlag 24.1.2013
Reihe/Serie UTB Uni-Taschenbücher
Sprache deutsch
Maße 150 x 215 mm
Gewicht 522 g
Themenwelt Religion / Theologie Christentum Kirchengeschichte
Schlagworte Christentum, Geschichte • Descartes • Gott • Gotteserkenntnis • Hegel • Kant • Paulus • Platon • Theologie • Theologie; Einführung • Theologie; Handbuch/Lehrbuch
ISBN-10 3-8252-3579-3 / 3825235793
ISBN-13 978-3-8252-3579-6 / 9783825235796
Zustand Neuware
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