Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941

Die Kontroverse um die Präventivkriegsthese

(Autor)

Lev Bezymenskij (Herausgeber)

Buch | Hardcover
290 Seiten
2011 | 2. um ein Vorwort erweiterte Aufl.
Primus in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (Verlag)
978-3-89678-776-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941 - Gerd R. Ueberschär
CHF 20,85 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
  • Artikel merken
Lange galt als gesicherte Erkenntnis, dass Hitlers Angriff auf die Sowjetunion eine Konsequenz seines ideologischen Programmes zur Gewinnung von "Lebensraum im Osten" gewesen ist. Mit dem Historikerstreit kam es dann zu dem Versuch, den Angriff der Wehrmacht auf die UdSSR am 22. Juni 1941 als Präventivkrieg zu deklarieren: Deutschland sei mit diesem Überfall den Angriffsabsichten Stalins nur um wenige Monate zuvorgekommen. Auch in jüngerer Zeit wurde diese Präventivkriegsthese propagiert. Aus diesem Anlass setzten sich erstmals russische und deutsche Historiker in einem gemeinsamen Band mit dieser Interpretation kritisch auseinander.Im ersten Teil beleuchten hiesige Historiker die deutsche Forschungskontroverse. Der Abschnitt wird mit einer Auswahl deutscher politischer und militärischer Quellen zum Angriff auf die Sowjetunion abgerundet. Im zweiten Teil des Buches befassen sich russische Autoren mit der umstrittenen militärischen und politischen Strategie Stalins als Reaktion auf Hitlers Ostprogramm und den Forschungen in ihrem Land zur Präventivkriegsthese. Auch dieser Teil schließt mit einer Auswahl von Dokumenten. Sie stammen aus russischen Archiven und waren bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Lange galt als gesicherte Erkenntnis, dass Hitlers Angriff auf die Sowjetunion eine Konsequenz seines ideologischen Programmes zur Gewinnung von »Lebensraum im Osten« gewesen ist. Mit dem 'Historikerstreits' kam es dann zu dem Versuch, den Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 als Präventivkrieg zu deklarieren: Deutschland sei mit diesem Überfall den Angriffsabsichten Stalins nur um wenige Monate zuvorgekommen. Gerade in jüngerer Zeit wird diese Präventivkriegsthese wieder propagiert. Aus diesem Anlass setzen sich erstmals russische und deutsche Historiker in einem gemeinsamen Band mit dieser Interpretation kritisch auseinander.
Im ersten Teil beleuchten hiesige Historiker die deutsche Forschungskontroverse. Der Abschnitt wird mit einer Auswahl deutscher politischer und militärischer Quellen zum Angriff auf die Sowjetunion abgerundet. Im zweiten Teil des Buches befassen sich russische Autoren mit der umstrittenen militärischen und politischen Reaktion Stalins auf Hitlers Ostprogramm und den Forschungen in ihrem Land zur Präventivkriegsthese. Auch dieser Teil schließt mit einer Auswahl von Dokumenten. Sie stammen aus russischen Archiven und waren bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich.



- Das Standardwerk zur Kontroverse um die Präventivkriegsthese
- Kritische Auseinandersetzung erstmals von deutschen und von russischen Historikern
- Mit zahlreichen Originaldokumenten im Anhang

Gerd R. Ueberschär, geb. 1943, Dr. phil., war viele Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg/Potsdam, ab 1996 Historiker und Archivar am Militärarchiv Freiburg und seit 1986 außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Nationalsozialismus und zum deutschen Widerstand. Lev A. Bezymenskij, Dr., 1920 – 2007, war Journalist, langjähriger Korrespondent in Bonn, Redakteur der Zeitschrift ›Nowoje Wremja‹ (Neue Zeit) und ab 1999 Professor an der Moskauer Militärakademie.

»Der Band ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Erhellung der Vorgeschichte des deutsch-sowjetischen Kriegs.«
Neue Zürcher Zeitung

»Die 'Präventivkriegsthese' jedenfalls, so sie überhaupt jemals ernst genommen wurde, kann man nach der Lektüre des Buches zu den Akten legen.«
Historische Zeitschrift

»Der Band ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Erhellung der Vorgeschichte des deutsch-sowjetischen Kriegs.« Neue Zürcher Zeitung »Die ›Präventivkriegsthese‹ jedenfalls, so sie überhaupt jemals ernst genommen wurde, kann man nach der Lektüre des Buches zu den Akten legen.« Historische Zeitschrift

Erscheint lt. Verlag 15.6.2011
Verlagsort Darmstadt
Sprache deutsch
Maße 145 x 220 mm
Gewicht 540 g
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik 20. Jahrhundert bis 1945
Geisteswissenschaften Geschichte
Schlagworte Angriff • Drittes Reich / 3. Reich; Militär-/Kriegs-Geschichte • Drittes Reich; Militär-/Kriegs-Geschichte • Historiker • Historikerstreit • Hitler • Präventivkrieg • Russlandfeldzug 1941-1944 • Sowjetunion • Stalin • UdSSR • Unternehmen Barbarossa • Wehrmacht
ISBN-10 3-89678-776-4 / 3896787764
ISBN-13 978-3-89678-776-7 / 9783896787767
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Theologe im Widerstand

von Christiane Tietz

Buch | Softcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 16,80
Geschichte und Verbrechen

von Bastian Hein

Buch | Softcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 16,80
die Musik und das Leben im Zeitalter der Weltkriege

von Jeremy Eichler

Buch | Hardcover (2024)
Klett-Cotta (Verlag)
CHF 44,75