Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Essays

In der überarbeiteten Fassung der Übertragung von Paul Melchers. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Helmut Winter

(Autor)

Helmut Winter (Herausgeber)

Buch | Softcover
146 Seiten
1993 | 2. Auflage
Insel Verlag
978-3-458-33214-5 (ISBN)
CHF 16,80 inkl. MwSt
Die erste Ausgabe der »Essays« erschien 1597, erweiterte Fassungen 1612 und 1625. Knapp und nüchtern im Stil, geht es darin um Öffentliches (»Von hohen Ämtern, Von Parteien«) wie Privates (»Von Anhängern und Freunden, Vom Gespräch«), aber auch um allgemein Menschliches (»Von der Wahrheit, Von der Menschennatur«).Bacon verstand die »Essays« als eine Art Gebrauchsanleitung für das Überleben des Einzelnen in der Gesellschaft: Der Mensch sollte sich anpassen und verbessern können, getreu der Formel: »Das Benehmen der Menschen sei wie ihre Kleidung, nicht zu eng oder zu knapp, sondern mit Raum zu Bewegung und Übung.«Niemandem ist es gelungen, Ursache und Wirkung menschlicher Handlungen in ihren psychischen und sozialen Verflechtungen so prägnant zu beschreiben wie Francis Bacon, der, angeregt von Montaignes »Essais«, von Galilei und Descartes, in seinem Werk die Fundamente des modernen Denkens gelegt hat.

Francis Bacon (1561-1626), englischer Philosoph und Staatsmann, trug mit seinen Schriften maßgeblich zur Begründung des Empirismus bei. Unter seinen zahlreichen juristischen, literarischen und philosophischen Abhandlungen kommt vor allem zwei Werken eine zentrale Bedeutung zu: den in lateinischer Sprache abgefassten Novum organon scientiarum, die als eine Art ,Gründungsdokument neuzeitlicher Methodenforschung gelten können, sowie der Abhandlung De dignitate et augmentis scientiarum, in der er die erste moderne Universalenzyklopädie konzipiert. Nachdem Bacon als Staatsmann unter James I. eine glänzende Karriere gemacht hatte, wurde er der Bestechlichkeit bezichtigt und vom Parlament verbannt. Nach seiner Begnadigung durch den König widmete er sich bis zu seinem Tod ausschließlich der schriftstellerischen Tätigkeit.

Helmut Winter, 1955 geboren, studierte Germanistik und Anglistik in Greifswald und Berlin und arbeitete als Lektor in Bristol und Frankfurt. Er ist unter anderem Herausgeber der Werkausgabe von Henry Louis Mencken. Heute lebt er in Frankfurt.

Erscheint lt. Verlag 23.6.1993
Mitarbeit Sonstige Mitarbeit: Helmut Winter
Nachwort Helmut Winter
Übersetzer Paul Melchers
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 108 x 176 mm
Gewicht 140 g
Themenwelt Literatur Anthologien
Literatur Essays / Feuilleton
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Philosophie
Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit
Schlagworte 16. Jahrhundert • 17. Jahrhundert • 50plus • Anthologie • Auswahl • Benehmen • Best Ager • Blütenlese • England • Essays • Francis Bacon • Generation Gold • Geschichte • Gesellschaft • Golden Ager • Handlungen • insel taschenbuch 1514 • Interaktion • IT 1514 • IT1514 • Klassiker • Menschliches • Moral • Moralphilosophie • Philosophie • Psychologie • Regeln • Rentner • Rentnerdasein • Ruhestand • Sammlung • Senioren • Soziologie • Überleben • Vereinigtes Königreich Großbritannien • Verhalten • Westeuropa • Zusammenstellung
ISBN-10 3-458-33214-6 / 3458332146
ISBN-13 978-3-458-33214-5 / 9783458332145
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Die Revolution des Gemeinen Mannes

von Peter Blickle

Buch | Softcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 16,80
Eine Geschichte des Geschmacks

von Ulrich Raulff

Buch | Hardcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 49,95
vom Mittelalter bis zur Gegenwart

von Walter Demel

Buch | Softcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 16,80