"Wer ist Jude?"
Ein Beitrag zur Diskussion über die Zukunftssicherung der jüdischen Gemeinschaft
Seiten
2010
Ergon - ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
978-3-89913-821-4 (ISBN)
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Die jüdische Gemeinschaft im 21. Jahrhundert steht in der Diaspora vor großen demographischen Problemen: Aufgrund unterschiedlicher jüdischer Denominationen, säkularer Herausforderungen und nicht zuletzt durch eine hohe Mischehenrate in der Diaspora steht die Frage "Wer ist Jude?" auf der Agenda, die die Rabbinen vor fast 2000 Jahren mit der Matrilinearität geregelt haben.
Nach zwei äußerst verlustreichen jüdischen Aufständen im 1. und 2. Jahrhundert gegen das römische Weltreich mit der Folge, ein Volk ohne Land, König, Tempel und Priester zu sein, waren Tora, Talmud und die sichere mütterliche Abstammung Garanten für die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft. Eine damals kluge und zukunftssichernde Entscheidung der Rabbinen.
Vor dem 2. Jahrhundert war allerdings die patrilineare Abstammung die übliche Voraussetzung für die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk. Die Gleichsetzung der Patrilinearität mit der Matrilinearität für die Zugehörigkeit zum Judentum ist somit biblisch verankert, hermeneutisch möglich und für die Zukunftssicherung der heutigen jüdischen Gemeinschaft in der Diaspora, die weit mehr ist als die von der Orthodoxie halachisch verankerte und nur von einer Minderheit gepflegte Orthopraxie, eine wesentliche Voraussetzung.
Nach zwei äußerst verlustreichen jüdischen Aufständen im 1. und 2. Jahrhundert gegen das römische Weltreich mit der Folge, ein Volk ohne Land, König, Tempel und Priester zu sein, waren Tora, Talmud und die sichere mütterliche Abstammung Garanten für die Zukunft der jüdischen Gemeinschaft. Eine damals kluge und zukunftssichernde Entscheidung der Rabbinen.
Vor dem 2. Jahrhundert war allerdings die patrilineare Abstammung die übliche Voraussetzung für die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk. Die Gleichsetzung der Patrilinearität mit der Matrilinearität für die Zugehörigkeit zum Judentum ist somit biblisch verankert, hermeneutisch möglich und für die Zukunftssicherung der heutigen jüdischen Gemeinschaft in der Diaspora, die weit mehr ist als die von der Orthodoxie halachisch verankerte und nur von einer Minderheit gepflegte Orthopraxie, eine wesentliche Voraussetzung.
| Erscheint lt. Verlag | 19.1.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Judentum - Christentum - Islam |
| Sprache | deutsch |
| Gewicht | 615 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum |
| Schlagworte | Demographie • Juden • Jüdische Gemeinschaft • Zukunftssicherung |
| ISBN-10 | 3-89913-821-X / 389913821X |
| ISBN-13 | 978-3-89913-821-4 / 9783899138214 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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