Die Entdeckung des Christentums in der Wissenschaft des Judentums
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Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Ernst Ludwig Ehrlich (1921–2007) herausragende israelische Gelehrte in englisch- und deutschsprachigen Veröffentlichungen in Europa und Nordamerika bekannt gemacht. Die zu diesem Zweck von ihm begründete Reihe Studia Judaica bietet heute ein Forum für wissenschaftliche Studien und Editionen aus allen Epochen der jüdischen Religionsgeschichte.
Seitdem im Jahr 1822 der Begriff von einer „Wissenschaft des Judentums“ erstmals verwendet wurde, bezeichnet er die wissenschaftliche Beschäftigung von Juden mit allen Bereichen des jüdischen Lebens und der jüdischen Geschichte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein Aspekt, der in der wissenschaftlichen Betrachtung vernachlässigt wurde, ist die Beschäftigung jüdischer Wissenschaftler mit dem Christentum.Der vorliegende Sammelband thematisiert, wie ausgewählte Autoren der Wissenschaft des Judentums sich mit verschiedenen Aspekten des Christentums auseinandergesetzt haben und zeigt, welche Rückwirkungen dies auf die Etablierung ihres Judentums hatte.Dabei wird exemplarisch in zwei Richtungen gearbeitet. Zum einen wird historisch gefragt, warum und auf welche Weise ausgewählte Vertreter der Wissenschaft des Judentums Untersuchungen zum Christentum durchgeführt haben. Zum anderen lässt sich auch in systematischer Hinsicht eine konstitutive Bedeutung des Christentums für die Konturierung des eigenen, jüdischen Standpunkts erkennen.
Seitdem im Jahr 1822 der Begriff von einer „Wissenschaft des Judentums“ erstmals verwendet wurde, bezeichnet er die wissenschaftliche Beschäftigung von Juden mit allen Bereichen des jüdischen Lebens und der jüdischen Geschichte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein Aspekt, der in der wissenschaftlichen Betrachtung vernachlässigt wurde, ist die Beschäftigung jüdischer Wissenschaftler mit dem Christentum.Der vorliegende Sammelband thematisiert, wie ausgewählte Autoren der Wissenschaft des Judentums sich mit verschiedenen Aspekten des Christentums auseinandergesetzt haben und zeigt, welche Rückwirkungen dies auf die Etablierung ihres Judentums hatte.Dabei wird exemplarisch in zwei Richtungen gearbeitet. Zum einen wird historisch gefragt, warum und auf welche Weise ausgewählte Vertreter der Wissenschaft des Judentums Untersuchungen zum Christentum durchgeführt haben. Zum anderen lässt sich auch in systematischer Hinsicht eine konstitutive Bedeutung des Christentums für die Konturierung des eigenen, jüdischen Standpunkts erkennen.
Görge K. Hasselhoff, Ruhr-Universität Bochum.
| Erscheint lt. Verlag | 15.10.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studia Judaica ; 54 |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 645 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum | |
| Schlagworte | Christentum • Christianity • Christianity; Transformation Processes; Science of Judaism • Judentum • Jüdische Theologie • Science of Judaism • Transformation Processes • Transformationsprozesse • Wissenschaft des Judentums |
| ISBN-10 | 3-11-024628-7 / 3110246287 |
| ISBN-13 | 978-3-11-024628-5 / 9783110246285 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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