Studien zu Hugo von Flavigny
Seiten
2010
Hahnsche Buchh. (Verlag)
978-3-7752-5761-9 (ISBN)
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Zu diesem Artikel existiert eine Nachauflage
Die Werke Hugos von Flavigny, wie dieser lotharingische Autor der späteren
Salierzeit nach der höchsten von ihm nachweislich bekleideten Würde gemeinhin
bezeichnet wird, sind im Wesentlichen in den erst im 18. Jahrhundert geteilten
Handschriften Phillipps 1870 und 1814 der Staatsbibliothek Preußischer
Kulturbesitz zu Berlin auf uns gekommen. Ediert davon ist einzig eine
von Christi Geburt bis zum Jahre 1102 reichende Chronik (MGH SS 8 S. 288–
502). Diese Ausgabe wurde jedoch schon im 19. Jahrhundert als unbefriedigend
erachtet, weil sie – unter offensichtlichem Zeitdruck entstanden –
fehlerhaft ist und zeitbedingt der wissenschaftlichen wie technischen Grundlagen
zu einer angemessenen Darstellung der Arbeitsweise des Chronisten
entbehrt. Als Vorstufe einer zeitgemäßen kritischen Edition klärt die nun
vorliegende Studie neben der Biographie des Autors vor allem die Entstehungsgeschichte
des gesamten Werkkomplexes. Dabei wird der Nachweis zu
führen versucht, dass die Codices Hugos autographes Arbeitsexemplar waren.
Zudem wird die in der Hauptsache um 1845 geleistete, vornehmlich auf
Chroniken fokussierte Quellenanalyse mit vereinzelten jüngeren Funden und
eigenen Beobachtungen verbunden und mit den neuerdings zu Gebote
stehenden elektronischen Hilfsmitteln verfeinert. Aufgrund der in den
Anhängen gebotenen Berichtigungen zur Pertz’schen Edition kann der Text
der Chronik nun korrekt zitiert werden, ohne gleich auf die Handschriften
zurückgreifen zu müssen.
Salierzeit nach der höchsten von ihm nachweislich bekleideten Würde gemeinhin
bezeichnet wird, sind im Wesentlichen in den erst im 18. Jahrhundert geteilten
Handschriften Phillipps 1870 und 1814 der Staatsbibliothek Preußischer
Kulturbesitz zu Berlin auf uns gekommen. Ediert davon ist einzig eine
von Christi Geburt bis zum Jahre 1102 reichende Chronik (MGH SS 8 S. 288–
502). Diese Ausgabe wurde jedoch schon im 19. Jahrhundert als unbefriedigend
erachtet, weil sie – unter offensichtlichem Zeitdruck entstanden –
fehlerhaft ist und zeitbedingt der wissenschaftlichen wie technischen Grundlagen
zu einer angemessenen Darstellung der Arbeitsweise des Chronisten
entbehrt. Als Vorstufe einer zeitgemäßen kritischen Edition klärt die nun
vorliegende Studie neben der Biographie des Autors vor allem die Entstehungsgeschichte
des gesamten Werkkomplexes. Dabei wird der Nachweis zu
führen versucht, dass die Codices Hugos autographes Arbeitsexemplar waren.
Zudem wird die in der Hauptsache um 1845 geleistete, vornehmlich auf
Chroniken fokussierte Quellenanalyse mit vereinzelten jüngeren Funden und
eigenen Beobachtungen verbunden und mit den neuerdings zu Gebote
stehenden elektronischen Hilfsmitteln verfeinert. Aufgrund der in den
Anhängen gebotenen Berichtigungen zur Pertz’schen Edition kann der Text
der Chronik nun korrekt zitiert werden, ohne gleich auf die Handschriften
zurückgreifen zu müssen.
| Reihe/Serie | Monumenta Germaniae Historica. Schriften ; 61 |
|---|---|
| Sprache | deutsch; lateinisch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 785 g |
| Einbandart | Leinen |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| ISBN-10 | 3-7752-5761-6 / 3775257616 |
| ISBN-13 | 978-3-7752-5761-9 / 9783775257619 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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