Demokratische Staatsrechtslehrer in der Weimarer Republik
Von der konstitutionellen Staatslehre zur Theorie des modernen demokratischen Verfassungsstaats
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Das demokratische Denken von Weimarer Staatsrechtslehrern findet erst in den letzten Jahren die ihm gebührende Aufmerksamkeit. Kathrin Groh analysiert aus einer demokratietheoretischen Perspektive die Werke von Hugo Preuß, Gerhard Anschütz, Richard Thoma, Hans Kelsen und Hermann Heller auf ihrem Weg zu einer modernen demokratischen Verfassungstheorie
Das demokratische Denken von Weimarer Staatsrechtslehrern findet erst seit kurzem die ihm gebührende Aufmerksamkeit in den Wissenschaften. Kathrin Groh analysiert hier die Werke der "großen Fünf": Hugo Preuß, Gerhard Anschütz, Richard Thoma, Hans Kelsen und Hermann Heller. Sie untersucht, mit welchen Staats- und Verfassungskonzepten die im Kaiserreich sozialisierten Staatsrechtslehrer auf den Umbruch zur Weimarer Republik reagierten und welche Ideen sie entwickelten, um deren Krisen im demokratischen Geist der Verfassung zu lösen. Trotz aller Unterschiede im Detail werden ihre Antworten auf zentrale Herausforderungen der Republik - wie Staatsbild, Führung, Parteienstaat, Pluralismus, Regierungssystem und Grundrechte - von ihrem Rechtsstaatsdenken bestimmt. Sie fügen sich zu einer Synthese aus Rechtsstaat und freiheitlicher Demokratie zusammen, zum modernen demokratischen Verfassungsstaat.
Das demokratische Denken von Weimarer Staatsrechtslehrern findet erst seit kurzem die ihm gebührende Aufmerksamkeit in den Wissenschaften. Kathrin Groh analysiert hier die Werke der "großen Fünf": Hugo Preuß, Gerhard Anschütz, Richard Thoma, Hans Kelsen und Hermann Heller. Sie untersucht, mit welchen Staats- und Verfassungskonzepten die im Kaiserreich sozialisierten Staatsrechtslehrer auf den Umbruch zur Weimarer Republik reagierten und welche Ideen sie entwickelten, um deren Krisen im demokratischen Geist der Verfassung zu lösen. Trotz aller Unterschiede im Detail werden ihre Antworten auf zentrale Herausforderungen der Republik - wie Staatsbild, Führung, Parteienstaat, Pluralismus, Regierungssystem und Grundrechte - von ihrem Rechtsstaatsdenken bestimmt. Sie fügen sich zu einer Synthese aus Rechtsstaat und freiheitlicher Demokratie zusammen, zum modernen demokratischen Verfassungsstaat.
ist Professorin für Öffentliches Recht an der Universität der Bundeswehr in München.
| Erscheint lt. Verlag | 13.10.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Publicum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 239 mm |
| Gewicht | 1126 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Militärgeschichte |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Recht / Steuern ► Rechtsgeschichte | |
| Schlagworte | Demokratie • Republik • Staatsrecht • Staatsrechtslehre • Verfassungsgeschichte • Weimarer • Weimarer Republik • Weimarer Republik; Recht |
| ISBN-10 | 3-16-150222-1 / 3161502221 |
| ISBN-13 | 978-3-16-150222-4 / 9783161502224 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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