Auditive und visuelle Halluzinationen
Seiten
2009
|
3. Aufl.
GRIN Verlag
978-3-640-49782-9 (ISBN)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Lehr- und Forschungsgebiet Neuropsychologie an der Neurologischen Klinik der RWTH Aachen ), Veranstaltung: Neuropsychologie IV: Visuelle und auditive Verarbeitung , Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll zunächst der Begriff der Halluzination näher definiert und von ähnlichen Phänomenen abgegrenzt werden. Die epidemiologische
Betrachtung zeigt, dass auditive Halluzinationen am häufigsten und visuelle Halluzinationen nach Körperhalluzinationen am dritthäufigsten vorkommen. Diese können sowohl aufgrund psychischer und organischer Erkrankungen aller Art
auftreten sowie bei gesunden Menschen u.a. in extremen Lebenssituationen. Zu den zugrunde liegenden Mechanismen werden verschiedene neuropsychologische
und -kognitive Erklärungsmodelle diskutiert. Es scheinen sich dabei insbesondere
Modelle durchgesetzt zu haben, bei denen ein Defizit angenommen wird, welches darin besteht, dass intern generierte Sprache, Gedanken oder Bilder als von außen kommend erlebt werden. Neurophysiologisch wurden auditive Halluzinationen
überwiegend im Zusammenhang mit Schizophrenie und visuelle Halluzinationen vornehmlich beim Charles-Bonnet-Syndrom oder nach Hirnläsionen untersucht.
Dabeizeigt sich, dass diese Halluzinationen tendenziell mit den Hirnarealen zusammenhängen, die für dieVerarbeitung von Informationen des jeweiligen Sinnesgebiets verantwortlich sind.
Betrachtung zeigt, dass auditive Halluzinationen am häufigsten und visuelle Halluzinationen nach Körperhalluzinationen am dritthäufigsten vorkommen. Diese können sowohl aufgrund psychischer und organischer Erkrankungen aller Art
auftreten sowie bei gesunden Menschen u.a. in extremen Lebenssituationen. Zu den zugrunde liegenden Mechanismen werden verschiedene neuropsychologische
und -kognitive Erklärungsmodelle diskutiert. Es scheinen sich dabei insbesondere
Modelle durchgesetzt zu haben, bei denen ein Defizit angenommen wird, welches darin besteht, dass intern generierte Sprache, Gedanken oder Bilder als von außen kommend erlebt werden. Neurophysiologisch wurden auditive Halluzinationen
überwiegend im Zusammenhang mit Schizophrenie und visuelle Halluzinationen vornehmlich beim Charles-Bonnet-Syndrom oder nach Hirnläsionen untersucht.
Dabeizeigt sich, dass diese Halluzinationen tendenziell mit den Hirnarealen zusammenhängen, die für dieVerarbeitung von Informationen des jeweiligen Sinnesgebiets verantwortlich sind.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 100 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Psychologie |
| Medizin / Pharmazie ► Medizinische Fachgebiete ► Psychiatrie / Psychotherapie | |
| Schlagworte | Begriffsbestimmung • cerebralen Aktivierung • cerebralenAktivierung • Charles-Bonnet-Syndrom • Epidemiologie • Gestörte Diskursplanung • GestörteDiskursplanung • Halluzinationen • hypnagogische Halluzinationen • hypnagogischeHalluzinationen • hypnopomp • Körperhalluzinationen • LSD • Lysergsäurediethylamid • Neuropsychologische und -kognitive Modelle • Neuropsychologischeund-kognitiveModelle • olfaktorischen Halluzinationen • olfaktorischenHalluzinationen • Perceptual-Release Theorie • Perceptual-ReleaseTheorie • realitymonitoring • Schizophrenie • Selbstmonitoring • Visuelle und auditive Verarbeitung • VisuelleundauditiveVerarbeitung |
| ISBN-10 | 3-640-49782-1 / 3640497821 |
| ISBN-13 | 978-3-640-49782-9 / 9783640497829 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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