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«Leoninische Vereinbarungen» und Ergebnisbeteiligungspflicht im deutschen und italienischen Gesellschaftsrecht

Zum "patto leonino" des italienischen Rechts und möglichen Entsprechungen im deutschen Recht

(Autor)

Buch | Hardcover
176 Seiten
2009
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-59641-8 (ISBN)
CHF 96,50 inkl. MwSt
Der Vergleich der Gesellschaftsrechtsordnungen hat neue praktische Relevanz gewonnen. Die Arbeit untersucht die deutsche und eine wichtige romanische Gesellschaftsrechtsordnung, die italienische. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Ergebnisbeteiligung eines Gesellschafters. Ausgangspunkt ist die Vorschrift zum patto leonino des Codice civile. Diese besagt: «Die Vereinbarung, nach der einer oder mehrere Gesellschafter von jeder Beteiligung am Gewinn oder an Verlusten ausgeschlossen sind, ist nichtig». Die Norm greift die societas leonina nach Römischem Recht auf. Sie berührt grundsätzliche Fragen der gesellschaftsrechtlichen Dogmatik. Die Untersuchung steht exemplarisch für eine rechtsvergleichende Auseinandersetzung mit dem romanischen Rechtskreis. Das deutsche Gesellschaftsrecht folgt einer liberaleren Logik. Nur im Recht der stillen Gesellschaft ist die Ergebnisbeteiligung eines Gesellschafters konstitutiv für das Vorliegen einer Gesellschaft. Zumindest im Recht der Personenhandelsgesellschaften erscheint es lohnenswert, wie im italienischen Recht über die Vermittlung der Gesellschafterstellung «über das Ergebnis» als alternatives Kriterium nachzudenken.

Der Autor: Henning Frase, geboren 1977, studierte in Bonn, Genf und Ferrara Rechtswissenschaften und Romanistik. Das Rechtsreferendariat absolvierte er in Bonn, Brüssel und Mailand und schloss es 2006 mit dem Zweiten juristischen Staatsexamen in Düsseldorf ab. An der Universität zu Köln erwarb er 2007 den Titel Wirtschaftsjurist – LL.M. oec. Seit 2007 ist er rechts- und steuerberatend in Köln tätig und als Autor verschiedener Fachaufsätze in Erscheinung getreten.

lt;i>Aus dem Inhalt: Die societas leonina in der Rechtsgeschichte (Frankreich und Italien - «Objektivierung» des Verbots einer isolierten Verlustzuweisung) - Der patto leonino des italienischen Rechts - «Löwengesellschaft» und (andere) Grenzen der Gestaltungsfreiheit bei der Ergebnisbeteiligung nach deutschem Zivilrecht - Unterschiede der Gesellschaftsrechtsordnungen mit Relevanz für die «Löwengesellschaft» als Rechtsproblem - Die Pflicht zur Ergebnisbeteiligung nach deutschem Recht im Spiegel des italienischen Gesellschaftsrechts.

Erscheint lt. Verlag 14.12.2009
Reihe/Serie Studien zum vergleichenden und internationalen Recht / Comparative and International Law Studies ; 162
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 390 g
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Recht / Steuern Privatrecht / Bürgerliches Recht
Recht / Steuern Rechtsgeschichte
Schlagworte Abspaltungsverbot • deutschen • Entsprechungen • Ergebnisbeteiligungspflicht • frase • Gesellschaftsrecht • Gesellschaftszweck • Hardcover, Softcover / Recht/Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht • Heinz • henning • italienischen • «Leoninische • leonino • leonino&lt • Löwengesellschaft • Mansel • möglichen • patto • Peter • Recht • rechts • Vereinbarungen»
ISBN-10 3-631-59641-3 / 3631596413
ISBN-13 978-3-631-59641-8 / 9783631596418
Zustand Neuware
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