Fluchtpunkt Karibik
Jüdische Emigranten in der Dominikanischen Republik
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Vom Kibbuz zum All-inclusive-Tourismus - Ein jüdisches Siedlungsprojekt in der Karibik
Sosúa ist ein beliebtes Ferienparadies in der Dominikanischen Republik – auch für deutsche Karibikurlauber. Vor 70 Jahren, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, war die heutige Kleinstadt im Norden der Insel Hispaniola eine der wenigen 'sicheren Häfen' für Juden. Während nahezu alle Länder ihre Grenzen gegenüber den Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland verschlossen, sollte ausgerechnet in dem diktatorisch regierten Inselstaat ein landwirtschaftliches Vorzeigeprojekt nach dem Muster jüdischer Kibbuzim entstehen. Trotz ungeheurer Schwierigkeiten führten deutsche und österreichische Juden auf der Karibikinsel die Milchwirtschaft ein, gründeten Lebensmittelläden, Agrarkooperativen, einen Sportclub, bauten eine Synagoge und ein Krankenhaus. Hans-Ulrich Dillmann und Susanne Heim schildern die außergewöhnliche Geschichte dieses Siedlungsprojekts, in der sich ein Stück Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt.
Sosúa ist ein beliebtes Ferienparadies in der Dominikanischen Republik – auch für deutsche Karibikurlauber. Vor 70 Jahren, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, war die heutige Kleinstadt im Norden der Insel Hispaniola eine der wenigen 'sicheren Häfen' für Juden. Während nahezu alle Länder ihre Grenzen gegenüber den Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland verschlossen, sollte ausgerechnet in dem diktatorisch regierten Inselstaat ein landwirtschaftliches Vorzeigeprojekt nach dem Muster jüdischer Kibbuzim entstehen. Trotz ungeheurer Schwierigkeiten führten deutsche und österreichische Juden auf der Karibikinsel die Milchwirtschaft ein, gründeten Lebensmittelläden, Agrarkooperativen, einen Sportclub, bauten eine Synagoge und ein Krankenhaus. Hans-Ulrich Dillmann und Susanne Heim schildern die außergewöhnliche Geschichte dieses Siedlungsprojekts, in der sich ein Stück Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt.
Jahrgang 1951; gelernter Drucker und Journalist; gehört zur Gründergeneration der tageszeitung; Karibikkorrespondent der Jüdischen Allgemeinen und der tageszeitung; freier Mitarbeiter der Deutschen Welle; lebt in Berlin und der Dominikanischen Republik. Veröffentlichungen, u.a. 'Jüdisches Leben nach 1945' (Hamburg 2001).
Jahrgang 1955; Historikerin; Arbeitsschwerpunkte: nationalsozialistische Judenverfolgung und internationale Flüchtlingspolitik; zurzeit Projektleiterin der Edition 'Verfolgung der europäischen Juden 1933–1945'. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Nationalsozialismus und zur jüdischen Emigration.
| Erscheint lt. Verlag | 9.10.2009 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 73 schw.-w. Abb. 2 Ktn. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 235 mm |
| Gewicht | 405 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► 20. Jahrhundert bis 1945 |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum | |
| Schlagworte | Abwanderung • Alltag • Artur Kirchheimer • Dominikanische Republik • Dominikanische Republik, Geschichte • Emigration • Emigration / Auswanderung • Entfremdung • Exil • Franklin D. Roosevelt • Integration • James N. Rosenberg • Joseph A. Rosen • Judentum • Judenverfolgung • Judenverfolgung (Nationalsozialismus) • Kultur • Luis Hess • Massentourismus • NS-Regime • Politische Verfolgung • Rafael Leónides Trujillo Molina • Rassismus • Religiosität • Sosúa • Sosúa, Geschichte • Tourismus |
| ISBN-10 | 3-86153-551-3 / 3861535513 |
| ISBN-13 | 978-3-86153-551-5 / 9783861535515 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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